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Cari­tas star­tet digi­ta­len Mitmachkalender

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Das Netz­werk „Spen­den Stif­ten Strah­len – Cari­tas im Bis­tum Lim­burg“ star­tet einen Online-Advents­ka­len­der für Groß und Klein und möch­te vie­le Mög­lich­kei­ten für einen gemein­schaft­lich geleb­ten Advent aufzeigen.

Wie im Inter­net Gutes ent­steht und dabei Weih­nachts­stim­mung auf­kommt, zeigt das Netz­werk „Spen­den Stif­ten Strah­len“ auf www.mitmachkalender2021.de. Dort kön­nen Nutzer*innen vom 1. bis 24. Dezem­ber beim täg­li­chen Tür­chen­öff­nen aktiv werden.

„Mit 24 indi­vi­du­ell gestal­te­ten Tür­chen bie­tet unser digi­ta­ler Advents­ka­len­der für alle Alters­grup­pen zahl­rei­che Gele­gen­hei­ten, um die Advents­zeit neu zu erle­ben und mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men“, berich­tet Son­ja Peichl, Geschäfts­füh­re­rin der Cari­tas-Gemein­schafts­stif­tung im Bis­tum Lim­burg, die die Platt­form „Spen­den Stif­ten Strah­len“ betreibt. Die Mit­mach­auf­ga­ben rei­chen von Denk- und Dis­kus­si­ons­an­stö­ßen über Umfra­gen zu The­men wie Soli­da­ri­tät bis hin zu Foto-Chal­len­ges und inspi­rie­ren­den Impul­sen. Pos­ten die Nutzer*innen ihre Ergeb­nis­se auf den sozia­len Netz­wer­ken mit dem Hash­tag #Mitmachkalender2021, ergibt sich ein span­nen­der Aus­tausch. So will das Cari­tas-Netz­werk ein beson­de­res Gemein­schafts­ge­fühl in der Advents­zeit ent­ste­hen lassen.

„Natür­lich ist es uns wich­tig, dabei auch die Wer­te unse­rer Arbeit anschau­lich zu machen und zu geleb­ter Soli­da­ri­tät auf­zu­ru­fen“, ergänzt Vor­stands­spre­che­rin Maria-The­re­sia Grä­fin von Spee vom Cari­tas­ver­band Wies­ba­den-Rhein­gau-Tau­nus e.V. Daher wür­den im Kalen­der unter ande­rem inter­na­tio­na­le Welt­ta­ge wie der Tag der Men­schen­rech­te auf­ge­grif­fen. Maria-The­re­sia Grä­fin von Spee fährt fort: „Als Cari­tas sind wir stets nah an den Men­schen, die Unter­stüt­zung drin­gend benö­ti­gen, ein­sam und schutz­los sind.“ Wer Bedürf­ti­gen in der Regi­on hel­fen möch­te, kann über die Platt­form „Spen­den Stif­ten Strah­len“ bei­spiels­wei­se eine Online-Spen­de tätigen.

Spen­den in der Weihnachtszeit

Auf der Web­sei­te des Cari­tas-Netz­werks www.spendenstiftenstrahlen.de sind sozi­al-kari­ta­ti­ve Spen­den­pro­jek­te aus allen Regio­nen des Bis­tum Lim­burgs gelis­tet, die aktu­ell finan­zi­el­le Unter­stüt­zung brau­chen. Die Online-Spen­den las­sen sich auch ver­schen­ken, indem die Nutzer*innen eine indi­vi­du­el­le weih­nacht­li­che Geschenk­ur­kun­de gene­rie­ren, die sie anschlie­ßend als PDF aus­dru­cken und über­rei­chen. Unter­neh­men, Ver­ei­ne, Schul­klas­sen, Kin­der­gär­ten oder Pri­vat­per­so­nen, die im Advent Spen­den sam­meln wol­len, kön­nen über das Por­tal eige­ne Online-Spen­den­ak­tio­nen erstellen.

Die Stif­tung bera­te auch per­sön­lich zu indi­vi­du­el­len Lösun­gen für Weih­nachts­spen­den, so Peichl. „Wir freu­en uns, wenn mög­lichst vie­le Men­schen unse­re Ange­bo­te nut­zen, um sich für ande­re ein­zu­brin­gen und die Zivil­ge­sell­schaft zu stär­ken. Gemein­schaft­lich sind wir bes­ser und kön­nen viel bewegen!“

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Wär­me­bild­auf­nah­men für Nie­dern­hau­se­ner Gebäude

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Im Rah­men der Ener­gie­wen­de steigt die CO2-Beprei­sung die­ses Jahr deut­lich an. Beson­ders wirkt sich dies auf die Heiz­kos­ten aus. Wer viel ver­braucht, wird ent­spre­chend stär­ker belas­tet. Unzu­reichende Däm­mung, feuch­te Wän­de, Lecka­gen in Heiz­lei­tun­gen: Bau­li­che Män­gel trei­ben die Heiz­kos­ten unnö­tig in die Höhe. Durch ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen kön­nen Mehr­kos­ten abge­fan­gen und staat­li­che För­de­run­gen gesi­chert werden.

Der ers­te Schritt, um Wär­me­ver­lus­te kos­ten­güns­tig zu iden­ti­fi­zie­ren, ist eine pro­fes­sio­nel­le Ge­bäudethermografie – also eine Wär­me­bild­auf­nah­me des Gebäu­des, auf dem Wär­me­ver­lus­te durch die Außen­wän­de deut­lich zu erken­nen sind. Die­se Wär­me­bild­auf­nah­men soll­ten in der kal­ten Jah­reszeit erfol­gen, weil dann die Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­de zwi­schen innen und außen am größ­ten sind und mit der Wär­me­bild­ka­me­ra am bes­ten ein­ge­fan­gen wer­den kön­nen.

Hier setzt ein Ange­bot der Mai­no­va AG, Frank­furt, des Gas-Grund­ver­sor­gers in Nie­dern­hau­sen, an, das von der Gemein­de Nie­dern­hau­sen auch finan­zi­ell unter­stützt wird: Wer für ein beheiz­tes Gebäu­de in Nie­dern­hau­sen ver­ant­wort­lich zeich­net, kann sich bei Mai­no­va an die E‑Mail-Adres­se a.knoche(@)mainova.de wen­den und eine Gebäu­de­ther­mo­gra­phie beauf­tra­gen. Die Beauf­tra­gung soll­te bis Mit­te Febru­ar erfol­gen, damit sich eine Umset­zung auf­grund der kal­ten Tem­pe­ra­tu­ren bis Ende Febru­ar lohnt. Das Auf­trags­for­mu­lar kann auch direkt unter die­sem Link her­un­ter­ge­la­den wer­den: www.mainova.de/thermografie
 
Mai­no­va wird auf Basis der Wär­me­bil­der einen Ana­ly­se­be­richt erstel­len und die pas­sen­den Ener­gieeffizienzmaßnahmen zur Besei­ti­gung der Schwach­stel­len und zur Opti­mie­rung des Wär­me­schut­zes erläu­tern. Mit der Ther­mo­gra­fie kön­nen auch schim­mel­an­fäl­li­ge Stel­len sicht­bar wer­den.

Die Gemein­de Nie­dern­hau­sen betei­ligt sich an der Akti­on und gibt zu jeder beauf­trag­ten Thermo­graphie 50 EUR dazu, sodass sich der Auf­trags­preis um die­sen Betrag ver­min­dert. „Die Gebäu­de-Ther­mo­gra­phie ist eine Maß­nah­men­emp­feh­lung in unse­rem Kli­ma­schutz­kon­zept, so dass für uns sofort klar war, dass die Gemein­de hier Mai­no­va unter­stützt.“ so Bür­ger­meis­ter Rei­mann.
Er em­pfiehlt vor allem den Besit­ze­rin­nen und Besit­zern alter und unge­dämm­ter Gebäu­de eine sol­che Ther­mo­gra­phie, weil bei die­sen Gebäu­den die größ­ten Ein­spa­run­gen bei den Heiz­kos­ten und da­mit die höchs­ten CO2-Ein­spa­run­gen zu erwar­ten sind.

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Coro­na-Son­der­re­ge­lung für Nachbarschaftshilfe

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Wich­ti­ge Nach­richt für die häus­li­che Pfle­ge im Rhein­gau-Tau­nus: Wenn Ehren­amt­li­che im Rah­men der Nach­bar­schafts­hil­fe ohne Qua­li­fi­zie­rung Pfle­ge­be­dürf­ti­ge mit Dienst­leis­tun­gen im All­tag unter­stüt­zen, kön­nen die­se wei­ter bei der Pfle­ge­kas­se abge­rech­net wer­den. Dies teilt die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Petra Mül­ler-Klep­per mit.

„Die Hil­fe von Nach­barn, die Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Ange­hö­ri­gen ent­las­ten, ver­dient Aner­ken­nung. Sie wird wegen der anhal­tend schwie­ri­gen Coro­na-Lage ver­stärkt gebraucht. Das Land hat des­halb die Son­der­re­ge­lung bis 30. Juni 2022 ver­län­gert, so dass ehren­amt­li­che Nach­bar­schafts­hel­fe­rin­nen und – hel­fer haus­wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen unter erleich­ter­ten Bedin­gun­gen erbrin­gen kön­nen und die­se Hil­fe ein­fach mög­lich ist“, erklär­te die CDU-Poli­ti­ke­rin. Über­gangs­wei­se sei auch ohne for­mel­le Aner­ken­nung bei den Pfle­ge­kas­sen und ohne Nach­weis einer geeig­ne­ten Qua­li­fi­zie­rung die ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung abrechenbar.

Das Land habe bereits grund­le­gend die Pfle­ge­un­ter­stüt­zungs­ver­ord­nung geän­dert und die Mög­lich­keit eröff­net, dass der soge­nann­te Ent­las­tungs­be­trag von monat­lich 125 Euro, der jedem Pfle­ge­be­dürf­ti­gen für Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen im All­tag zur Ver­fü­gung steht, auch für Nach­bar­schafts­hil­fe ver­wen­det wer­den kann. „Die­se Aus­wei­tung des Leis­tungs­an­ge­bots der Unter­stüt­zun­gen im All­tag hat sich bewährt und an vie­len Stel­len die Nach­bar­schafts­hil­fe belebt“, so Petra Mül­ler-Klep­per. Sie hat­te sich bei der Novel­lie­rung für eine ent­spre­chen­de Erwei­te­rung und Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung ein­ge­setzt mit dem Ziel, dass sich die Zahl der Hilfs­an­ge­bo­te deut­lich erhöht.

Übli­cher­wei­se müs­se die Nach­bar­schafts­hel­fe­rin oder der Nach­bar­schafts­hel­fer eine geeig­ne­te Qua­li­fi­zie­rung min­des­tens im Umfang eines Pfle­ge­kur­ses nach § 45 des Elf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch nach­wei­sen. Die­se Anfor­de­rung sei durch die Coro­na-Son­der­re­ge­lung bis Jah­res­mit­te ausgesetzt.

Zu den Dienst­leis­tun­gen der Nach­bar­schafts­hil­fe zäh­len ins­be­son­de­re der Ein­kauf von Waren des täg­li­chen Lebens, Holen und Brin­gen der Wäsche, Anlie­fe­rung von Spei­sen, Über­nah­me von Boten- und Behör­den­gän­gen und die Orga­ni­sa­ti­on von Arzt­be­su­chen. Im Rhein­gau-Tau­nus bestehe Bedarf an die­sen Leis­tun­gen, die allein durch die aner­kann­ten Anbie­ter nicht abge­deckt wer­den könnten.

Ehren­amt­li­che, die Dienst­leis­tun­gen erbrin­gen möch­ten, müs­sen beach­ten, dass sie mit der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Per­son nicht ver­wandt oder ver­schwä­gert sind und nicht mit ihr in einer häus­li­chen Gemein­schaft leben. Sie dür­fen höchs­tens drei pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen je Kalen­der­mo­nat unter­stüt­zen und für Leis­tun­gen nur eine zeit­lich pau­scha­li­sier­te Auf­wands­ent­schä­di­gung ver­lan­gen. Wer­den die­se Vor­aus­set­zun­gen ein­ge­hal­ten, gel­ten die Ange­bo­te auto­ma­tisch als anerkannt.

www.bauwole.de
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