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Eröff­nung des Qua­li­täts-Wan­der­wegs „Via Mattiacorum“

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In klei­nem Rah­men wur­de der Qua­li­täts-Wan­der­weg „Via Mat­ti­co­rum“ zwi­schen Wies­ba­den, Tau­nus­stein und Idstein eröff­net. Land­rat Frank Kili­an, als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­bands­vor­stands Natur­park Rhein-Tau­nus, Tau­nus­steins Bür­ger­meis­ter San­dro Zeh­ner sowie Idsteins Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Her­furth haben am ehe­ma­li­gen Römer­kas­tell Zug­man­tel ein Band zusam­men­ge­knüpft, und damit sym­bo­lisch die Wan­der­ver­bin­dung zwi­schen Wies­ba­den, Tau­nus­stein und Idstein eröffnet.

Der 28 Kilo­me­ter lan­ge Wan­der­weg führt auf den Spu­ren der Römer von den hei­ßen Quel­len in Wies­ba­den, wo in der Anti­ke die römi­sche Sied­lung Aquae Mat­ti­a­co­rum lag, über die Höhen des Tau­nus zum UNESCO-Welt­erbe Limes in Tau­nus­stein-Orlen und von dort bis in die Resi­denz- und Fach­werk­stadt Idstein. 

28 Kilo­me­ter zwi­schen Kul­tur und Natur
Die Stre­cke hat sowohl kul­tu­rell als auch land­schaft­lich viel zu bie­ten: Fach­werk­bau­ten und bun­te Misch­wäl­der, blü­hen­de Wie­sen und das Welt­kul­tur­er­be Limes sowie Aus­bli­cke auf den Feld­berg und in die Rhein­ebe­ne und für die Pau­se eine Fahrt mit der his­to­ri­schen Stand­seil­bahn am Ner­oberg. „Die Via Mat­ti­a­co­rum ermög­licht eine Zeit­rei­se in die römisch-ger­ma­ni­sche Geschich­te des ers­ten und zwei­ten Jahr­hun­derts nach Chris­tus“, so Land­rat Frank Kili­an. „Ich freue mich sehr, dass wir die­se geschichts­träch­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen dem Rhein­gau-Tau­nus-Kreis und Wies­ba­den heu­te für die Öffent­lich­keit frei­ge­ben kön­nen und damit gemein­sam unser Ange­bot in der Nah­erho­lung und für Tou­ris­ten attrak­tiv ausbauen.“

Die Wege­füh­rung wur­de unter der Feder­füh­rung der Stadt Tau­nus­stein erar­bei­tet und bereits im Janu­ar als Qua­li­täts­weg „Wan­der­ba­res Deutsch­land“ des Deut­schen Wan­der­ver­ban­des für zunächst drei Jah­re aus­ge­zeich­net. Im Rah­men der Eröff­nung wur­de die Urkun­de an Tau­nus­steins Bür­ger­meis­ter San­dro Zeh­ner über­ge­ben: „Die abwechs­lungs­rei­che Natur und die his­to­ri­schen Relik­te der Römer auf einer Rou­te zu ver­bin­den, bie­tet Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, aber auch Besu­chern die Mög­lich­keit, die Geschich­te vor Ort auf eine neue Art zu erle­ben – eine wun­der­ba­re Ergän­zung der Rad- und Wan­der­we­ge im Tau­nus“, so Zeh­ner. Auch Chris­ti­an Her­furth, Bür­ger­meis­ter von Idstein, freut sich über die Ver­bin­dung für Wan­de­rer: „Die Kom­bi­na­ti­on aus Geschich­te, Natur und loka­ler Gas­tro­no­mie für die Pau­sen in Tau­nus­stein, Idstein und Wies­ba­den ist etwas Beson­de­res und ein inter­es­san­tes Ange­bot für Wan­der­be­geis­ter­te mit unter­schied­lichs­ten Vorlieben“.

Zwei Lauf­rich­tun­gen mit unter­schied­li­chem Anstieg

Der Start für die gesam­te Rou­te ist sowohl von Wies­ba­den als auch von Idstein mög­lich. Bei­de Lauf­rich­tun­gen erlau­ben die hälf­ti­ge Tei­lung in Tau­nus­stein-Wehen mit Gas­tro­no­mie und guter ÖPNV-Anbin­dung. In Wies­ba­den beginnt der Weg am „Krie­ger­denk­mal“ und ist mit 380 Höhen­me­tern zum Jagd­schloss Plat­te die sport­li­che Vari­an­te. Wer in Idstein am Bahn­hof star­tet, hat sanf­te­re Anstie­ge in der Mit­tel­ge­birgs­land­schaft und kann vom Jagd­schloss aus berg­ab ins Nero­tal wan­dern. Die Stre­cke ist aus­ge­schil­dert: Die Weg­mar­kie­rung ist ein rotes Sie­gel mit den wei­ßen Buch­sta­ben V und M.

Für ambi­tio­nier­te Wan­de­rer bil­det die „Via Mat­ti­a­co­rum“ im Ver­bund mit dem Qua­li­täts­weg „Lime­s­er­leb­nis­pfad“, dem Pre­mi­um­weg „Wis­per­tau­nus­steig“ und dem Pre­mi­um­weg „Rhein­steig“ eine äußerst abwechs­lungs­rei­che Run­de durch die Natur- und Kul­tur­land­schaft des Natur­parks Rhein-Tau­nus. Zusam­men mit den wei­te­ren Pre­mi­um­we­gen „Wis­per Trails“ und dem Qua­li­täts­wan­der­weg „Klos­ter­steig“, umfasst das Wan­der­an­ge­bot im Natur­park Rhein-Tau­nus rund 360 Kilo­me­ter Qua­li­täts- und Premiumwanderwege.

Trä­ger des Qua­li­täts-Wan­der­we­ges „Via Mat­ti­a­co­rum“ sind die Stadt Tau­nus­stein, die Stadt Idstein und der Natur­park Rhein-Tau­nus stell­ver­tre­tend für den Bereich der Lan­des­haupt­stadt Wies­ba­den. Wege­pa­te ist Alex­an­der von Kürten.

Die Kos­ten für die Pla­nung, Ent­wick­lung und Zer­ti­fi­zie­rung des Wan­der­we­ges umfas­sen rund 28.000 Euro und wur­den antei­lig durch die Städ­te Tau­nus­stein, Idstein und Wies­ba­den finan­ziert. Ein Teil der Finan­zie­rung des Weges wur­de mit EU-Mit­teln über die LEA­DER-Regi­on Tau­nus gefördert.

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Stu­den­ten ent­wi­ckeln Ideen für Innen­raum­be­grü­nung im Licht­hof der Rheingauschule

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Pflan­zen und Gär­ten machen glück­lich: Das haben diver­se wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en belegt; zuletzt eine Stu­die zur Rol­le von Gär­ten und Grün­an­la­gen wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie, die am Insti­tut für Frisch­pro­dukt­lo­gis­tik der Hoch­schu­le Gei­sen­heim ange­sie­delt war. Damit auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler künf­tig im Schul­all­tag noch mehr von der nach­ge­wie­se­nen Wohl­fahrts­wir­kung von Pflan­zen pro­fi­tie­ren kön­nen, plant die Schü­ler­ver­tre­tung der Rhein­gau­schu­le Gei­sen­heim in Koope­ra­ti­on mit der dor­ti­gen Gar­ten AG und dem MINT Fach­be­reich eine Innen­raum­be­grü­nung für den Licht­hof ihres West­ge­bäu­des. Fach­kun­di­ge Unter­stüt­zung bekommt sie dabei von For­schern und Stu­den­ten der Hoch­schu­le Geisenheim.

Anfang Mai besich­tig­ten Gei­sen­hei­mer Stu­den­ten der Mas­ter-Stu­di­en­gän­ge Spe­zi­el­le Pflan­zen- und Gar­ten­bau­wis­sen­schaf­ten (M.Sc.) und Land­schafts­ar­chi­tek­tur (M.Sc.) den Innen­hof vor Ort. Inner­halb ihres Moduls „Pflan­ze und Archi­tek­tur“, das von Maren Stoll­berg, M.Sc., Dok­to­ran­din am Insti­tut für urba­nen Gar­ten­bau und Pflan­zen­ver­wen­dung, betreut wird, wer­den sie im Som­mer­se­mes­ter 2021 Ideen für ver­ti­ka­le und hori­zon­ta­le Begrü­nung auf dem Schul­ge­län­de ent­wi­ckeln. Dabei geht es um pas­sen­de Trä­ger­sys­te­me, Sub­stra­te sowie Pflan­zen, die mit einem ange­mes­se­nen Pfle­ge­auf­wand den Licht­hof nach­hal­tig begrü­nen. Eini­ge Vor­schlä­ge möch­te das Gym­na­si­um – mit Unter­stüt­zung durch die Hoch­schu­le – im Anschluss haupt­säch­lich in Eigen­re­gie umsetzen.

Bei­de Ein­rich­tun­gen arbei­ten seit Jah­ren eng zusam­men und hat­ten vor gut drei Jah­ren auch einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag geschlos­sen. „Wir sehen es als unse­ren Auf­trag, die nächs­te Genera­ti­on für die Wis­sen­schaft ins­ge­samt zu begeis­tern, und bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein über den Lehr­plan hin­aus­ge­hen­des Ver­ständ­nis dafür zu ver­an­kern, wo sie ihr theo­re­ti­sches Wis­sen spä­ter über­all prak­tisch ein­set­zen kön­nen“, sag­te Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Hans Rei­ner Schultz damals. Und wie könn­te das anschau­li­cher funk­tio­nie­ren als mit einer indi­vi­du­el­len Innen­raum­be­grü­nung mit­ten auf dem Schulgelände?

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San­dro Stup­pia neu­er U19-Trainer

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Der SV Wehen Wies­ba­den hat San­dro Stup­pia als neu­en Trai­ner der U19 ver­pflich­tet. Der 33-jäh­ri­ge A‑Lizenzinhaber war zuletzt als Chef­trai­ner für die U17 von Ein­tracht Frank­furt in der Junio­ren-Bun­des­li­ga ver­ant­wort­lich. Beim SVWW über­nimmt der Ita­lie­ner nach zwei Jah­ren am Rie­der­wald für Nils Döring, der als zwei­ter Co-Trai­ner in den Trai­ner­stab der Pro­fis aufrückt.

„San­dro hat in den Gesprä­chen einen her­vor­ra­gen­den Ein­druck hin­ter­las­sen und erfüllt unser Anfor­de­rungs­pro­fil in allen Berei­chen“, so SVWW-NLZ-Lei­ter Armin Alex­an­der. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn für uns gewin­nen konnten.“

„Das Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum des SVWW hat auch jen­seits der Gren­zen von Hes­sen einen sehr guten Ruf und nach den ers­ten Gesprä­chen war mir klar, dass ich die­se Her­aus­for­de­rung anneh­men möch­te“, so San­dro Stup­pia. „Jetzt freue ich mich auf das ers­te Mann­schafts­trai­ning und kann es gar nicht erwar­ten, mei­ne neue Mann­schaft kennenzulernen.“

FOTO-Hin­weis: Auf gute Zusam­men­ar­beit (v.l.): San­dro Stup­pia und SVWW-NLZ-Lei­ter Armin Alex­an­der (Foto: SVWW).

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