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Netz­ab­de­ckung im Rhein­gau-Tau­nus verbessern

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Das neue Mobil­funk-För­der­pro­gramm des Lan­des Hes­sen ist auf eine hohe Nach­fra­ge gesto­ßen – auch im Rhein­gau-Tau­nus. Wie die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per und Peter Beuth mit­tei­len, sind unter den 104 Kom­mu­nen, die bis­her eine Inter­es­sen­be­kun­dung beim Land abge­ge­ben haben, 7 Städ­te und Gemein­den aus dem Rheingau-Taunus.

„Trotz des Mobil­funk­aus­baus gibt es wei­ter­hin Gebie­te, in denen eine flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung sei­tens der Mobil­funk­netz­be­trei­ber bis­her lei­der nicht mög­lich war. Dort soll die Netz­ab­de­ckung mit Hil­fe des Pro­gramms ver­bes­sert wer­den. Dies wird ins­be­son­de­re unse­rem länd­li­chen Raum zugu­te kom­men“, erklär­ten die CDU-Politiker.

Das Land stel­le den Kom­mu­nen ins­ge­samt 50 Mil­lio­nen Euro bereit, um wei­ße Fle­cken zu besei­ti­gen. Damit könn­ten bis zu 300 zusätz­li­che Mobil­funk­stand­or­te ent­ste­hen. „Ein wei­ßer Fleck liegt dann vor, wenn ein Ort von kei­nem ein­zi­gen Netz­be­trei­ber ver­sorgt wird. Das För­der­pro­gramm greift in Gebie­ten, wo der Markt aus wirt­schaft­li­chen Grün­den nicht tätig wird und daher ansons­ten kein Aus­bau statt­fin­den wür­de. Das Land trägt bis zu 90 Pro­zent der Aus­ga­ben – maxi­mal 500.000 Euro pro Gemein­de“, erläu­ter­ten Mül­ler-Klep­per und Beuth. Die För­de­rung ermög­li­che eine Erschlie­ßung mit mobi­lem Breit­band ein­schließ­lich einer Ver­bes­se­rung der Notrufmöglichkeiten.

Den Kom­mu­nen kom­me dabei eine ent­schei­den­de Rol­le zu. „Sie ken­nen die Gege­ben­hei­ten am bes­ten.“ So hät­ten die sie­ben Kom­mu­nen aus dem Rhein­gau-Tau­nus eine Inter­es­sen­be­kun­dung für bestimm­te Berei­che bei der Kom­pe­tenz­stel­le Mobil­funk des Breit­band­bü­ros Hes­sen, die sie im För­der­ver­fah­ren unter­stüt­ze, abge­ge­ben. Wie die Abge­ord­ne­ten von Digi­tal­mi­nis­te­rin Prof. Dr. Kris­ti­na Sine­mus erfah­ren haben, han­delt es sich um fol­gen­de Bereiche:

Hei­den­rod: bewohn­te wei­ße Fle­cken bei Lang­schied und Hof Schwall­schied sowie im Süden des Gemeindegebiets

Idstein: wei­ße Fle­cken west­lich von Wörsdorf

Lorch: meh­re­re bewohn­te und nicht bewohn­te wei­ße Fle­cken im gesam­ten Stadtgebiet

Oestrich-Win­kel: bewohn­te wei­ße Fle­cken im Norden

Schlan­gen­bad: bewohn­te wei­ße Fle­cken im Westen

Tau­nus­stein: wei­ßer Fleck nörd­lich von Wings­bach und west­lich von Orlen

Wald­ems: bewohn­te wei­ße Fle­cken in Nie­derems und nörd­lich von Wüstems

„Als wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für die För­der­fä­hig­keit wird nun geklärt, ob das jewei­li­ge Gebiet in einem so genann­ten wei­ßen Fleck liegt, also kei­ne Sprach­mo­bil­funk­ver­sor­gung durch einen Mobil­funk­netz­be­trei­ber vor­han­den ist. Zudem wird in einem Mark­ter­kun­dungs­ver­fah­ren abge­fragt, ob die Mobil­funk­netz­be­trei­ber auch in den nächs­ten drei Jah­ren dort kei­nen Aus­bau pla­nen“, erläu­ter­ten die Abge­ord­ne­ten. Die­ses Ver­fah­ren stel­le sicher, dass nicht in Gebie­ten geför­dert wer­de, für die es bereits pri­vat­wirt­schaft­li­che Aus­bau­plä­ne gebe. „So wer­den öffent­li­che Mit­tel nur dort ein­ge­setzt, wo sie auch wirk­lich benö­tigt werden.“

Die Mark­ter­kun­dungs­ver­fah­ren für die Gebie­te, die aus dem Rhein­gau-Tau­nus gemel­det wor­den sind, wer­den in den nächs­ten Wochen abge­schlos­sen, so Mül­ler-Klep­per und Beuth. Nach Prü­fung der Ergeb­nis­se wer­de fest­ste­hen, wo kein markt­wirt­schaft­li­cher Aus­bau zu erwar­ten sei und wo das Land die nächs­ten Schrit­te im För­der­pro­zess ansto­ßen dür­fe. Nach Eini­gung der Kom­mu­ne mit den Mobil­funk­netz­be­trei­bern über eine geför­der­te Ver­sor­gung eines wei­ßen Fle­ckens wer­de die Stand­ort­si­che­rung erfol­gen. „Ob Aus­bau­ab­sich­ten der Betrei­ber benannt wer­den oder durch das Mark­ter­kun­dungs­ver­fah­ren eine För­de­rung mög­lich wird – in bei­den Fäl­len wird eine kon­kre­te Per­spek­ti­ve für die Mobil­funk­ver­sor­gung im jewei­li­gen Bereich geschaf­fen“, skiz­zier­ten die Abgeordneten.

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Stu­den­ten ent­wi­ckeln Ideen für Innen­raum­be­grü­nung im Licht­hof der Rheingauschule

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Pflan­zen und Gär­ten machen glück­lich: Das haben diver­se wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en belegt; zuletzt eine Stu­die zur Rol­le von Gär­ten und Grün­an­la­gen wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie, die am Insti­tut für Frisch­pro­dukt­lo­gis­tik der Hoch­schu­le Gei­sen­heim ange­sie­delt war. Damit auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler künf­tig im Schul­all­tag noch mehr von der nach­ge­wie­se­nen Wohl­fahrts­wir­kung von Pflan­zen pro­fi­tie­ren kön­nen, plant die Schü­ler­ver­tre­tung der Rhein­gau­schu­le Gei­sen­heim in Koope­ra­ti­on mit der dor­ti­gen Gar­ten AG und dem MINT Fach­be­reich eine Innen­raum­be­grü­nung für den Licht­hof ihres West­ge­bäu­des. Fach­kun­di­ge Unter­stüt­zung bekommt sie dabei von For­schern und Stu­den­ten der Hoch­schu­le Geisenheim.

Anfang Mai besich­tig­ten Gei­sen­hei­mer Stu­den­ten der Mas­ter-Stu­di­en­gän­ge Spe­zi­el­le Pflan­zen- und Gar­ten­bau­wis­sen­schaf­ten (M.Sc.) und Land­schafts­ar­chi­tek­tur (M.Sc.) den Innen­hof vor Ort. Inner­halb ihres Moduls „Pflan­ze und Archi­tek­tur“, das von Maren Stoll­berg, M.Sc., Dok­to­ran­din am Insti­tut für urba­nen Gar­ten­bau und Pflan­zen­ver­wen­dung, betreut wird, wer­den sie im Som­mer­se­mes­ter 2021 Ideen für ver­ti­ka­le und hori­zon­ta­le Begrü­nung auf dem Schul­ge­län­de ent­wi­ckeln. Dabei geht es um pas­sen­de Trä­ger­sys­te­me, Sub­stra­te sowie Pflan­zen, die mit einem ange­mes­se­nen Pfle­ge­auf­wand den Licht­hof nach­hal­tig begrü­nen. Eini­ge Vor­schlä­ge möch­te das Gym­na­si­um – mit Unter­stüt­zung durch die Hoch­schu­le – im Anschluss haupt­säch­lich in Eigen­re­gie umsetzen.

Bei­de Ein­rich­tun­gen arbei­ten seit Jah­ren eng zusam­men und hat­ten vor gut drei Jah­ren auch einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag geschlos­sen. „Wir sehen es als unse­ren Auf­trag, die nächs­te Genera­ti­on für die Wis­sen­schaft ins­ge­samt zu begeis­tern, und bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein über den Lehr­plan hin­aus­ge­hen­des Ver­ständ­nis dafür zu ver­an­kern, wo sie ihr theo­re­ti­sches Wis­sen spä­ter über­all prak­tisch ein­set­zen kön­nen“, sag­te Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Hans Rei­ner Schultz damals. Und wie könn­te das anschau­li­cher funk­tio­nie­ren als mit einer indi­vi­du­el­len Innen­raum­be­grü­nung mit­ten auf dem Schulgelände?

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San­dro Stup­pia neu­er U19-Trainer

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Der SV Wehen Wies­ba­den hat San­dro Stup­pia als neu­en Trai­ner der U19 ver­pflich­tet. Der 33-jäh­ri­ge A‑Lizenzinhaber war zuletzt als Chef­trai­ner für die U17 von Ein­tracht Frank­furt in der Junio­ren-Bun­des­li­ga ver­ant­wort­lich. Beim SVWW über­nimmt der Ita­lie­ner nach zwei Jah­ren am Rie­der­wald für Nils Döring, der als zwei­ter Co-Trai­ner in den Trai­ner­stab der Pro­fis aufrückt.

„San­dro hat in den Gesprä­chen einen her­vor­ra­gen­den Ein­druck hin­ter­las­sen und erfüllt unser Anfor­de­rungs­pro­fil in allen Berei­chen“, so SVWW-NLZ-Lei­ter Armin Alex­an­der. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn für uns gewin­nen konnten.“

„Das Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum des SVWW hat auch jen­seits der Gren­zen von Hes­sen einen sehr guten Ruf und nach den ers­ten Gesprä­chen war mir klar, dass ich die­se Her­aus­for­de­rung anneh­men möch­te“, so San­dro Stup­pia. „Jetzt freue ich mich auf das ers­te Mann­schafts­trai­ning und kann es gar nicht erwar­ten, mei­ne neue Mann­schaft kennenzulernen.“

FOTO-Hin­weis: Auf gute Zusam­men­ar­beit (v.l.): San­dro Stup­pia und SVWW-NLZ-Lei­ter Armin Alex­an­der (Foto: SVWW).

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