Gesundheit

Wies­ba­de­ner brin­gen Mas­ken­spray auf den Markt

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Gesichts­mas­ken blei­ben wohl auch im Jahr 2021 der All­tags­be­glei­ter. Da Einweg‑, FFP2‑, oder Stoff­mas­ken laut Robert-Koch-Insti­tut nach der täg­li­chen Ver­wen­dung vol­ler Viren und Bak­te­ri­en sind, hat die Wies­ba­de­ner Rilon GmbH ein alko­hol­frei­es und geruchs­neu­tra­li­sie­ren­des Viren- und Bak­te­ri­en­schutz­spray für die län­ge­re Ver­wen­dung der Gesichts­mas­ken auf den Markt gebracht. Das Start-Up für Hygie­ne­ar­ti­kel ver­eint Ent­wick­lung, Pro­duk­ti­on und Vertrieb.

Gesundheit

Vak­zi­ne für Zweit­imp­fung sind gesichert

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Mehr als 100 inter­es­sier­te Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer tra­fen sich am Mon­tag, dem 1. Febru­ar 2021 auf Ein­la­dung des CDU Stadt­ver­ban­des Idstein und der CDU im Rhein­gau-Tau­nus-Kreis zur Online-Ver­an­stal­tung “CDU aus ers­ter Hand – Jens Spahn im Gespräch”. Gast­ge­ber Mathi­as Nipp­gen-van Dijk, Chef und Spit­zen­kan­di­dat der Idstei­ner Christ­de­mo­kra­ten, eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung und begrüß­te die zahl­rei­chen Teil­neh­mer. Mit­gast­ge­ber und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Klaus-Peter Willsch begrüß­te eben­falls alle Teil­neh­mer und muss­te sein Bedau­ern dar­über aus­drü­cken, dass Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn ent­ge­gen der Ankün­di­gung lei­der nicht teil­neh­men konn­te. Zeit­gleich zur Ver­an­stal­tung der CDU Idstein fand im Bun­des­kanz­ler­amt der Impf­gip­fel mit den Minis­ter­prä­si­den­ten statt, bei denen der Minis­ter unab­kömm­lich war. Klaus-Peter Willsch beton­te aber, dass der Ter­min mit Jens Spahn zeit­nah nach­ge­holt und die CDU natür­lich recht­zei­tig öffent­lich dar­über infor­mie­ren wer­de. Wei­te­re Gäs­te der Online-Ver­an­stal­tung waren fer­ner der Hes­si­sche Innen­mi­nis­ter Peter Beuth, der Kreis­vor­sit­zen­de der Senio­ren-Uni­on Rudolf Kre­ckel sowie die Phar­ma­zeu­tin Dr. Ale­xia Scha­dow, Kan­di­da­tin der CDU für den Kreis­tag und die Idstei­ner Stadtverordnetenversammlung.

Auf die ein­lei­ten­de Fra­ge von MdB Klaus-Peter Willsch nach der aktu­el­len Impf­stra­te­gie, die ja auch leb­haft dis­ku­tiert wer­de, ging Peter Beuth aus­führ­lich in sei­nem State­ment ein. Er erin­ner­te dar­an, dass es die Coro­na-Pan­de­mie jetzt seit einem Jahr in Deutsch­land gebe und viel Leid sowie vie­le Ein­schrän­kun­gen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gebracht habe. Die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen gehe aktu­ell merk­lich zurück. In Hes­sen betra­ge die 7‑Tage Inzi­denz 91,9, also nur gering­fü­gig mehr als im Bun­des­durch­schnitt. Vor weni­gen Wochen habe die­ser Wert noch bei ca. 170 gelegen.

Er erin­nert dar­an, dass die Ent­wick­lung eines Impf­stof­fes in weni­ger als einem Jahr eine her­aus­ra­gen­de wis­sen­schaft­li­che und medi­zi­ni­sche Leis­tung sei, über die man sich sehr wohl freu­en kön­ne. Dass die Pro­duk­ti­on des Impf­stof­fes zum Kampf gegen eine welt­wei­te Pan­de­mie Zeit benö­ti­ge, sei selbst­ver­ständ­lich und schließ­lich auch Ergeb­nis des Impf­gip­fels am glei­chen Abend im Kanzleramt.

Peter Beuth berich­te­te, dass nach den Alten- und Pfle­ge­hei­men sowie den COVID-19 belas­te­ten Kran­ken­häu­sern das Imp­fen der ers­ten Risi­ko­grup­pe auch in sechs regio­na­len Impf­zen­tren für die Alters­grup­pe über 80jährige gestar­tet sei. Ziel der Lan­des­re­gie­rung sei es so vie­le Men­schen zu imp­fen, wie nur mög­lich. Dazu wur­den in Hes­sen 28 Impf­zen­tren auf­ge­baut. In die­sen könn­ten täg­lich hes­sen­weit rund 30.000 Men­schen geimpft wer­den. Aktu­ell sei aber nur Impf­stoff für 50.000 Imp­fun­gen pro Woche zu erhal­ten. Bis zum heu­ti­gen Datum sind in Hes­sen, so der Minis­ter, fast 180.000 Men­schen geimpft wor­den, davon bereits rund 36.000 mit der wich­ti­gen Zweitimpfung.

Hes­sen hal­te für die wich­ti­ge Zweit-Imp­fung die Impf­do­sen jeweils zurück, damit auch die zwei­te Sprit­ze drei bis sechs Wochen nach der Erst­imp­fung gesetzt wer­den kann. Es sei nun vor­ge­se­hen bis Ende April 2021 alle Per­so­nen der ers­ten Grup­pe, und damit ins­be­son­de­re die älte­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über 80 Lebens­jah­re, durch­ge­impft zu haben, so Minis­ter Peter Beuth. Um dies zu errei­chen, wer­de Hes­sen am 9. Febru­ar alle Impf­zen­tren öff­nen. Ter­mi­ne für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der ers­ten Prio­ri­sie­rungs­grup­pe sei­en bereits ab Mitt­woch, den 3. Febru­ar, wie­der ver­ein­bar. Da der Bund einen ste­ti­gen Zufluss an Impf­stoff zuge­sagt habe, sei­en jetzt alle berech­tig­ten Per­so­nen der ers­ten Prio­ri­sie­rungs­grup­pe auf­ge­for­dert, ihren Ter­min zu ver­ein­ba­ren. Da Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ein­zelt die Mög­lich­keit erbe­ten hät­ten, auch als Paar einen Ter­min zu ver­ein­ba­ren, wur­de in den letz­ten Wochen dar­an gear­bei­tet, auch dies tech­nisch umzu­set­zen und anbie­ten zu kön­nen. Ab der zwei­ten Febru­ar­wo­che wer­de dies dann mög­lich sein.

Der Kreis­vor­sit­zen­de der Senio­ren-Uni­on warf dar­auf hin eini­ge Fra­gen aus den Rei­hen der Senio­ren in die Run­de, die unter ande­rem von Frau Dr. Ale­xia Scha­dow kom­pe­tent beant­wor­tet wer­den konn­ten. Die Fra­ge, ob es sich bei den Vak­zi­nen um Lebend-Impf­stof­fe han­delt konn­te dabei klar ver­neint wer­den. Sowohl die RNA- als auch die Vec­tor-Impf­stof­fe sind kei­ne Lebend-Impfstoffe.

Auf die Fra­ge, war­um zur Zeit Geschäf­te wie bei­spiels­wei­se Dis­coun­ter Waren feil böten, die kei­ne Lebens­mit­tel sind, ant­wor­te­te MdB Klaus-Peter Willsch. Er sehe dies auch kri­tisch, wol­le aber für kei­ne Ver­schär­fung bestehen­der Regeln ein­tre­ten. Die aktu­el­le Rege­lung besa­ge, dass der über­wie­gen­de Teil des Sor­ti­ments Lebens­mit­tel sein müs­sen. Zum Abschluss wur­de von Frau Dr. Scha­dow die Fra­ge auf­ge­wor­fen, ob man bei der Prio­ri­sie­rung der Rei­hen­fol­ge nicht über Ände­run­gen nach­den­ken müs­se. So wäre es über­le­gens­wert Erzie­her, Leh­rer, The­ra­peu­ten, Logo­pä­den und Theo­lo­gen zu prio­ri­sie­ren. Dies wur­de von Peter Beuth ver­neint, hier habe man den Emp­feh­lun­gen der Bun­des­po­li­tik zu fol­gen. Mit einem Anstieg der ver­füg­ba­ren Men­ge an Impf­stoff wer­de sich das Pro­blem ohne­hin entschärfen.

Mit einem Appell von Frau Dr. Scha­dow sich wie bis­her auch bür­ger­schaft­lich und nach­bar­schaft­lich zu enga­gie­ren und sei­nen Nach­barn und Freun­den in die­ser schwie­ri­gen Zeit bei­zu­ste­hen ende­te eine leb­haf­te und enga­gier­te Dis­kus­si­on. Zum Abschluss bedank­te sich der Hes­si­sche Innen­mi­nis­ter Peter Beuth aus­drück­lich bei den Kom­mu­nen für die gute und inten­si­ve Unter­stüt­zung aller Maß­nah­men. Mit­gast­ge­ber Mathi­as Nipp­gen-van Dijk bedank­te sich bei den Teil­neh­mern des Podi­ums und allen Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern für die leb­haf­te und offe­ne Dis­kus­si­on und been­de­te nach Beant­wor­tung aller Fra­gen erst spä­ter als geplant die Veranstaltung.

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Gesundheit

HSK-Kin­der­kli­nik: SPD unter­stützt die For­de­run­gen der Ärzte

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„Die Situa­ti­on an der Kin­der­kli­nik der HSK ist inak­zep­ta­bel. Die Geschäfts­füh­rung und auch das Land Hes­sen müs­sen hier drin­gend etwas unter­neh­men, um die Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu garantieren“

Der Vor­sit­zen­de der SPD Rhein­gau-Tau­nus, Mari­us Weiß, zeigt sich besorgt über die jüngs­ten Ent­wick­lun­gen an der Kin­der­kli­nik der HSK in Wies­ba­den und stellt sich damit an die Sei­te von 31 Kin­der­ärz­tin­nen und Kin­der­ärz­ten aus Wies­ba­den und dem Rhein­gau-Tau­nus-Kreis, die erst kürz­lich über die Zei­tung einen drin­gen­den Appell für eine Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on an die HSK und die poli­ti­sche Zustän­di­gen richteten.

„Die SPD Rhein­gau-Tau­nus unter­stützt aus­drück­lich die For­de­run­gen der Ärz­tin­nen und Ärz­te. Um die­ser Unter­stüt­zung Aus­druck zu ver­lei­hen, haben wir zwei Brie­fe an die Geschäfts­füh­rung der Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken und den zustän­di­gen Staats­mi­nis­ter Klo­se ver­fasst, in denen wir bei­de auf­for­dern, zeit­nah Auf­klä­rung über die tat­säch­li­che Lage in der Kin­der­kli­nik zu leis­ten und gleich­zei­tig auch auf­zu­zei­gen, wie man am Stand­ort Wies­ba­den die Ver­sor­gung in der Kli­nik sicher­stel­len will“, erklärt der SPD-Kreis­vor­sit­zen­de Mari­us Weiß weiter.

Gera­de das hes­si­sche Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um sieht er in beson­de­rer Auf­klä­rungs­pflicht. „Die­ses hat erst im April die­ses Jahrs auf eine Gro­ße Anfra­ge der SPD im Hes­si­schen Land­tag hin erklärt, dass man die Bet­ten­ka­pa­zi­tät in den hes­si­schen Kin­der­kli­ni­ken gene­rell als aus­rei­chend betrach­te und zugleich erklärt, dass es kei­ner­lei Ver­sor­gungs­de­fi­zit kran­ker Kin­der in Hes­sen gebe“, führt der Idstei­ner Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Weiß wei­ter aus.

„Ich sehe hier eine kla­re Dis­kre­panz zwi­schen der Ansicht der Lan­des­re­gie­rung und der tat­säch­li­chen Situa­ti­on der Kin­der­kli­nik der HSK. Hier muss sich das Minis­te­ri­um erklä­ren und dar­stel­len wie es vor gut einem hal­ben Jahr zu die­sen Aus­sa­gen kam. Dies ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund, dass die Kin­der­ärz­tin­nen und Kin­der­ärz­te in ihrem Appell dar­le­gen, dass die Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on in der HSK schon län­ger bedenk­lich sei“, erläu­tert Mari­us Weiß.

Zur Lösung die­ser Situa­ti­on im Sin­ne der Kin­der und auch der Ärz­tin­nen und Ärz­te schla­ge sei­ne Par­tei einen run­den Tisch mit allen Betei­lig­ten zu die­sem The­ma vor. Die­ser sol­le sich zeit­nah zusam­men fin­den und die Situa­ti­on in der Kin­der­kli­nik ana­ly­sie­ren und Lösungs­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen. „Wir hal­ten es für abso­lut not­wen­dig, dass alle Betei­lig­ten, also Heli­os, das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um, die Stadt Wies­ba­den, der Rhein­gau-Tau­nus-Kreis und die Ärz­tin­nen und Ärz­te zusam­men­kom­men und gemein­sam auf eine Sicher­stel­lung der Ver­sor­gung hin­ar­bei­ten. Nur so kann eine dau­er­haf­te und aus­kömm­li­che Auf­lö­sung die­ses Span­nungs­ver­hält­nis­ses erfol­gen. Wich­tig ist vor allem, dass das Ver­trau­en der Eltern in die Sicher­stel­lung der quan­ti­ta­ti­ven und qua­li­ta­ti­ven gesund­heit­li­chen Ver­sor­gung ihrer Kin­der kei­nen Scha­den nimmt“, erklärt der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Kreis-Par­tei­chef abschließend.

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