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Corona

Neu­es Corona-Sonderprogramm

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Land will ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung von Eigen­hei­men ankurbeln

Das Land legt ein „Son­der­pro­gramm für Eigen­hei­me – sanie­ren, spa­ren, Kli­ma scho­nen“ zur För­de­rung der ener­ge­ti­schen Moder­ni­sie­rung von pri­va­ten Wohn­ge­bäu­den und Eigen­tums­woh­nun­gen auf. Hier­auf wei­sen die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per und Peter Beuth die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rhein­gau-Tau­nus hin.

„Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung von Eigen­hei­men, die auf­grund der Coro­na-beding­ten Ein­schrän­kun­gen rück­läu­fig ist, soll ange­kur­belt und zugleich der Auf­trags­rück­gang in der Bau­wirt­schaft abge­fan­gen wer­den. Die ers­ten 8 Mil­lio­nen Euro aus dem Son­der­ver­mö­gen, das der Land­tag mit den Stim­men von CDU und Grü­nen für Coro­na-Hil­fen ein­ge­rich­tet hat, ste­hen für Maß­nah­men in Wohn­ge­bäu­den bereit, mit denen dau­er­haft Ener­gie ein­ge­spart wer­den kann“, erklär­ten die CDU-Poli­ti­ker. Es sei eine Auf­sto­ckung auf 25 Mil­lio­nen Euro bis zum Jahr 2022 geplant, falls das Pro­gramm auf rege Nach­fra­ge stoße.

Nach­hol­be­darf in Wohngebäuden

Mehr als 80 Pro­zent des Ener­gie­ver­brauchs in pri­va­ten Haus­hal­ten ent­fie­len in den Bereich der Wär­me und hier vor allem aufs Hei­zen. Schlech­te Däm­mung, alte Fens­ter oder wenig effi­zi­en­te Hei­zungs­an­la­gen sei­en eini­ge der Grün­de. „Hier sind erheb­li­che Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen durch ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung mög­lich und not­wen­dig. Im Woh­nungs­be­stand besteht Nach­hol­be­darf. Es gilt, in Wär­me­schutz wie neue Fens­ter und Gebäu­de­däm­mung sowie eine ener­gie­spa­ren­de Wär­me­ver­sor­gung zu inves­tie­ren“, so Mül­ler-Klep­per und Beuth. Mit dem Wär­me­ef­fi­zi­enz-Paket für Hes­sens Häu­ser soll dies erreicht wer­den. Ziel sei es, die Sanie­rungs­quo­te bei Gebäu­den bis 2025 von einem auf zwei Pro­zent zu steigern.

Das neue hes­si­sche Pro­gramm stockt die Bun­des­för­de­rung auf, um Inves­ti­tio­nen in die ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung noch attrak­ti­ver zu machen. Geför­dert wer­den hoch­ef­fi­zi­en­te inves­ti­ve Maß­nah­men in bestehen­den Wohn­ge­bäu­den pri­va­ter Eigen­tü­mer sowie in Eigen­tums­woh­nun­gen in Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft, die dazu bei­tra­gen, den Ener­gie­ef­fi­zi­enz­stan­dard Effi­zi­enz­haus 55 (oder bes­ser), Effi­zi­enz­haus 70 oder Effi­zi­enz­haus 85 zu erreichen.

Das Son­der­pro­gramm sieht eine zusätz­li­che hes­si­sche För­de­rung zu den bestehen­den KfW-Pro­gramm 430 und 151 Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren vor. Die Bun­des­för­de­rung der KfW, die je nach Effi­zi­enz­stan­dard bis zu 48.000 Euro betra­gen kann, wird um eine Lan­des­för­de­rung in Form eines Zuschus­ses erhöht, der bis zu einer maxi­ma­len Höhe von 12.000 Euro mög­lich ist. „Beim höchs­ten KfW-Stan­dard kön­nen bis zu 50 Pro­zent der Kos­ten für Wär­me­däm­mung, neue Fens­ter, Hei­zung oder Lüf­tungs­an­la­ge über­nom­men wer­den – im Maxi­mal­fall bis zu 60.000 Euro“, führ­ten die Abge­ord­ne­ten aus.

Zudem bie­te das Land pri­va­ten Haus- und Woh­nungs­ei­gen­tü­mern, die über ener­gie­ef­fi­zi­en­te Moder­ni­sie­rung nach­den­ken, über die Lan­des­en­er­gie­agen­tur eine indi­vi­du­el­le Bera­tung an. 

„Ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­maß­nah­men sind öko­lo­gisch sinn­voll. Zugleich rech­nen sie sich“, so Mül­ler-Klep­per und Beuth. Die Gebäu­de­nut­zer wür­den bei den Kos­ten ent­las­tet. Es wer­de ein Bei­trag zur Wert­erhal­tung der Immo­bi­li­en geleis­tet. Mit den Auf­trä­gen, die durch das För­der­pro­gramm mög­lich wür­den, unter­stüt­ze das Land die klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Archi­tek­tur- und Hand­werks­be­trie­be im Rhein­gau-Tau­nus. „Das neue Son­der­pro­gramm ist ein Kon­junk­tur­pro­gramm für unse­re regio­na­le Wirtschaft.“ 

Anträ­ge für das Son­der­pro­gramm sind bis 31. Dezem­ber 2022 mög­lich. Nähe­re Infor­ma­tio­nen unter www.hessen-macht-50–50.de

Für Fra­gen steht die För­der­mit­tel­be­ra­tung der Lan­des­en­er­gie­agen­tur bereit: Hot­line: 0611 95017 8400 oder foerdermittelberatung@lea-hessen.de

Corona

5,379 Mil­lio­nen Euro für Betrie­be im Rheingau-Taunus

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Das Land star­tet die zwei­te För­der­run­de des Coro­na-Hilfs­pro­gramms „Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät“. Hier­auf wei­sen die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per und Peter Beuth die Betrie­be und Solo­selb­stän­di­gen im Rhein­gau-Tau­nus hin.

„Par­al­lel zu den Bun­des­pro­gram­men setzt das Land die­ses Hilfs­an­ge­bot bis Ende Juni fort. Ab sofort kön­nen wie­der Anträ­ge gestellt wer­den. Es ste­hen 150 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung“, teil­ten die CDU-Poli­ti­ker mit. „Das Pro­gramm bie­tet güns­ti­ge Kon­di­tio­nen. Es schafft klei­nen Betrie­ben und Solo­selb­stän­di­gen unbü­ro­kra­tisch und schnell zusätz­li­che Liqui­di­tät, um die schwie­ri­ge Zeit zu überstehen.“

Gro­ße Nachfrage

Das Dar­le­hens­pro­gramm sei im letz­ten Jahr neu auf­ge­legt wor­den und bis 31. Dezem­ber 2020 befris­tet wor­den – als Über­le­bens­hil­fe für Unter­neh­men in der Coro­na-Kri­se und zur Siche­rung der Arbeits­plät­ze. Es sei auf gro­ße Nach­fra­ge gesto­ßen, wes­halb nun eine Neu­auf­la­ge erfol­ge. „‘Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät‘ ist ein unkom­pli­zier­ter Direkt­kre­dit, der sich als fle­xi­bles und erfolg­rei­ches Instru­ment erwie­sen hat. Auch im Rhein­gau-Tau­nus ist die Hil­fe ange­kom­men. Bis zum Jah­res­en­de 2020 sind 5,379 Mil­lio­nen Euro an 186 Unter­neh­men im Kreis­ge­biet geflos­sen“, so die Abge­ord­ne­ten. Lan­des­weit sei­en 216,1 Mil­lio­nen Euro an 7.351 Betrie­be aus­ge­zahlt worden.

Über­wie­gend habe es sich um Klein­be­trie­be gehan­delt. 73 Pro­zent der unter­stütz­ten Betrie­be hät­ten bis zu vier Mit­ar­bei­ten­de. Rund 46 Pro­zent der Antrag­stel­ler sei­en aus den drei Bran­chen Gas­tro­no­mie, Ein­zel­han­del und Erbrin­gung von sons­ti­gen über­wie­gend per­sön­li­chen Dienst­leis­tun­gen (z.B. Fri­sö­re) gekom­men. Dies zei­ge, dass das Pro­gramm die Ziel­grup­pe errei­che, näm­lich die Kleinst­un­ter­neh­men und Solo-Selbständigen.

Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät stellt Unter­neh­men mit maxi­mal 50 Beschäf­tig­ten Dar­le­hen von 3.000 Euro bis zur Höchst­sum­me von 35.000 Euro zu einem Zins­satz von 0,75 Pro­zent zur Ver­fü­gung — ohne wei­te­re Gebüh­ren oder Kos­ten. Es sind zudem kei­ne bank­üb­li­chen Sicher­hei­ten nötig. Finan­ziert wer­den kön­nen Betriebs­mit­tel, auch Mie­ten, Löh­ne, Zin­sen, Tilgungen.

Die Lauf­zeit der För­der­dar­le­hen beträgt 7 Jah­re bei 2 til­gungs­frei­en Jah­ren. Bei Bedarf kann der Kre­dit zum Teil in einen ver­lo­re­nen Zuschuss umge­wan­delt wer­den. Es kann ein Ver­zicht auf Rück­zah­lung von Teil­be­trä­gen von bis zu 50 Pro­zent des Dar­le­hens aus­ge­spro­chen wer­den. Vor­aus­set­zung ist, dass die Kre­dit­neh­men­den durch Vor­la­ge ihrer Steu­er­be­schei­de für die Jah­re 2020/2021 und ande­rer geeig­ne­ter Unter­la­gen Geschäfts­un­ter­bre­chun­gen und Umsatz­aus­fäl­le von nicht gerin­ger Höhe und Dau­er nach­wei­sen, dass die­se sich aus der Coro­na-Kri­se zwin­gend erge­ben haben und die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Kre­dit­neh­men­den einen ent­spre­chen­den Ver­zicht erfordert.

IHK und Hand­werks­kam­mer beraten

Vor der Antrag­stel­lung bei der Wirt­schafts- und Infra­struk­tur­bank Hes­sen (WIBank), die über ein Online-Por­tal erfolgt, soll ein Bera­tungs­kon­takt mit einem Koope­ra­ti­ons­part­ner zur Ein­schät­zung der wirt­schaft­li­chen Trag­fä­hig­keit des Gewerbes/der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit vor und nach Über­win­dung der Kri­se statt­ge­fun­den haben. Als Ansprech­part­ner für die Betrie­be im Rhein­gau-Tau­nus ste­hen die IHK Wies­ba­den und die Hand­werks­kam­mer Wies­ba­den bereit. Die zwei­te För­der­run­de ist befris­tet bis zum 30. Juni 2021.

Um Liqui­di­täts­eng­päs­se abzu­fe­dern, sei­en den Unter­neh­men und Frei­be­ruf­lern in Hes­sen seit Beginn der Coro­na-Kri­se Unter­stüt­zung in Höhe von ins­ge­samt 8,2 Mil­li­ar­den Euro in Form von Zuschüs­sen, Dar­le­hen, Bürg­schaf­ten und steu­er­li­chen Erleich­te­run­gen zur Ver­fü­gung gestellt wor­den, so Mül­ler-Klep­per und Beuth. „Damit die Her­aus­for­de­run­gen und Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie bewäl­tigt wer­den, muss es auch künf­tig Hilfs­pro­gram­me für die Wirt­schaft, Kul­tur, das Ver­eins­we­sen und sozia­le Leben geben.“

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm „Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät“ unter: https://www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet/hessen-mikroliquiditaet-522074

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Corona

Drin­gen­der Ver­dacht auf bri­ti­sche Muta­ti­on des Corona-Virus

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Kin­der­gar­ten in Gei­sen­heim betrof­fen / Eltern sind informiert

In einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung infor­mie­ren das Gesund­heits­amt und die Hoch­schul­stadt Gei­sen­heim über die aktu­el­le Situa­ti­on. Es besteht der drin­gen­de Ver­dacht, dass in der Kin­der­ta­ges­stät­te „Knirp­sen­land“ in Gei­sen­heim die bri­ti­sche Coro­na-Virus-Muta­ti­on auf­ge­tre­ten ist und in den nächs­ten Tagen nach­ge­wie­sen wird. Betrof­fen ist ein Kind. „Die genaue Bestim­mung, ob es sich um die bri­ti­sche Muta­ti­on han­delt, wird der­zeit im Labor ana­ly­siert“, berich­tet die Lei­te­rin des Gesund­heits­amts des Krei­ses, Dr. Rena­te Wil­helm. Laut den der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen liegt ein posi­ti­ver Befund auf den bekann­ten Coro­na-Virus bei der Mut­ter vor. Der Vater soll auch die bri­ti­sche Muta­ti­on haben. Die Fami­lie befin­det sich in Qua­ran­tä­ne. Die Kita wird kom­plett geschlos­sen und alle Mit­ar­bei­ter und Kin­der wer­den am Mon­tag getestet.

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Aßmann, wel­cher unmit­tel­bar vom Gesund­heits­amt in Kennt­nis gesetzt wur­de, sicher­te dem Rhein­gau-Tau­nus-Kreis die vol­le Unter­stüt­zung zu und lei­te­te mit sei­nem Kri­sen­stab bereits ers­te Maß­nah­men ein. „Wich­tig ist jetzt, die not­wen­di­gen Maß­nah­men des Gesund­heits­am­tes zu befol­gen und umzu­set­zen. Ich drü­cke allen Erzie­he­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, Eltern und Kin­dern die Dau­men und wün­sche der betrof­fe­nen Fami­lie alles Gute sowie eine bal­di­ge Gene­sung“, so Bür­ger­meis­ter Aßmann.

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