Corona

Hes­sen berei­tet Imp­fung von 4 Mil­lio­nen Men­schen vor

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Land­krei­se und kreis­freie Städ­te rich­ten mit Hil­fe des Lan­des Impf­zen­tren ein

Der Bund geht der­zeit davon aus, dass er ab etwa Mit­te Dezem­ber 2020 einen ers­ten Impf­stoff gegen das Coro­na-Virus bereit­stel­len kann. Vor die­sem Hin­ter­grund besteht Hand­lungs­be­darf, kurz­fris­tig die für die Durch­füh­rung der erfor­der­li­chen mil­lio­nen­fa­chen Imp­fung in Hes­sen not­wen­di­ge Infra­struk­tur zu schaf­fen. Der Hes­si­sche Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier erklär­te: „Hes­sen berei­tet sich mit Hoch­druck auf die Imp­fung von rund 4 Mil­lio­nen Men­schen vor. Nach vor­herr­schen­der Exper­ten­mei­nung ist eine Impf­quo­te von etwa 60 Pro­zent not­wen­dig, um der Pan­de­mie wir­kungs­voll begeg­nen zu kön­nen. Wir berei­ten uns best­mög­lich auf den Zeit­punkt vor, zu dem ein Impf­stoff zuge­las­sen wird, um dann die Mam­mut­auf­ga­be die­ser rie­si­gen logis­ti­schen Her­aus­for­de­rung effi­zi­ent zu stem­men. Sobald der Bund die Impf­stof­fe gelie­fert hat, wer­den die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­la­den, sich mög­lichst wohn­ort­nah imp­fen zu las­sen. Je mehr Men­schen mit­ma­chen, des­to erfolg­rei­cher und schnel­ler kön­nen wir die Pan­de­mie bezwin­gen. Die Bevöl­ke­rung in unse­rem Land auch mit einem Impf­stoff vor dem Virus zu schüt­zen, ist eine Auf­ga­be von natio­na­ler Bedeu­tung.“ Bouf­fier beton­te zugleich, dass die­ser „Licht­streif am Hori­zont“ nicht davon ablen­ken dür­fe, dass die Infek­ti­ons­zah­len aktu­ell immer noch zu hoch sei­en und sich wei­ter­hin alle dis­zi­pli­niert an die je gel­ten­den Maß­nah­men hal­ten müssten.

Der Kri­sen­stab der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung hat die Krei­se und kreis­frei­en Städ­te mit ihren Gesund­heits­äm­tern und unte­ren Kata­stro­phen­schutz­be­hör­den beauf­tragt, lan­des­weit Impf­zen­tren ein­zu­rich­ten. Min­des­tens ein Anlauf­punkt soll pro Land­kreis und kreis­frei­er Stadt in Hes­sen mit Unter­stüt­zung der hes­si­schen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, des Tech­ni­schen Hilfs­werks und der Bun­des­wehr zur Ver­fü­gung gestellt werden.

„Es wer­den nicht sofort Impf­do­sen für alle zur Ver­fü­gung ste­hen kön­nen. Des­halb rich­ten wir uns nach der Natio­na­len Impf­stra­te­gie, indem wir Impf­zen­tren ein­rich­ten und dann gezielt Per­so­nen­grup­pen imp­fen, Schritt für Schritt“, beton­te Sozi­al- und Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Kai Klo­se. „Zu den vor­ran­gig zu imp­fen­den Grup­pen gehö­ren Men­schen, die auf­grund ihres Alters oder vor­be­las­te­ten Gesund­heits­zu­stands ein stark erhöh­tes Risi­ko für einen schwe­ren oder töd­li­chen Krank­heits­ver­lauf auf­wei­sen, dann bei­spiels­wei­se Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von sta­tio­nä­ren bzw. ambu­lan­ten Ein­rich­tun­gen der Gesund­heits­ver­sor­gung und der Alten­pfle­ge“, fass­te Klo­se zusam­men. Solan­ge nicht aus­rei­chend Impf­stoff für die gesam­te Bevöl­ke­rung ver­füg­bar ist, wer­den die Imp­fun­gen auf Basis der Emp­feh­lun­gen der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on, des Deut­schen Ethik­rats sowie der Natio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Leo­pol­di­na prio­ri­siert an die zuvor von der Bun­des­re­gie­rung bestimm­ten Ziel­grup­pen ausgegeben.

Klo­se beton­te wei­ter: „Die Imp­fung ist ein frei­wil­li­ges Ange­bot, das sei­ne Wir­kung dann voll ent­fal­ten kann, wenn mög­lichst vie­le Men­schen das Ange­bot anneh­men. Je mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gegen die Anste­ckung mit dem Coro­na-Virus geimpft sind, des­to weni­ger Men­schen wer­den an die­ser tücki­schen Infek­ti­ons­krank­heit ster­ben. Für die Frau­en und Män­ner im Gesund­heits­sek­tor bedeu­tet die Umset­zung der natio­na­len Impf­stra­te­gie einen wei­te­ren gro­ßen Kraft­akt über einen lan­gen Zeit­raum. Zur Unter­stüt­zung die­ser wich­ti­gen Auf­ga­be und Koor­di­na­ti­on aller Fra­gen rund um die Imp­fung gegen Coro­na haben wir eine eige­ne Task For­ce im Kri­sen­stab der Lan­des­re­gie­rung ein­ge­setzt, die allen Part­nern zur Ver­fü­gung steht.“ 


„Die lan­des­wei­ten Impf­zen­tren wer­den Anlauf­punk­te für meh­re­re Mil­lio­nen Hes­sin­nen und Hes­sen sein. Damit die größ­te Impf­ak­ti­on in der Geschich­te unse­res Lan­des gelin­gen kann, sind umfang­rei­che logis­ti­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­be­rei­tun­gen not­wen­dig, mit denen wir heu­te in die kon­kre­te Umset­zung gehen. Die Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te in Hes­sen wer­den beim Auf­bau der Impf­zen­tren von den ehren­amt­li­chen Kräf­ten der Kata­stro­phen­schutz­ein­hei­ten unter­stützt. Wir sind den Frau­en und Män­nern der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen für ihre gro­ße Ein­satz­be­reit­schaft im Kampf gegen Coro­na sehr dank­bar“, sag­te der Hes­si­sche Innen­mi­nis­ter Peter Beuth.

Um die Imp­fun­gen effi­zi­ent durch­füh­ren zu kön­nen, soll an sie­ben Tagen in der Woche geimpft wer­den. In den Zen­tren sol­len jeweils Imp­fun­gen in einer Grö­ßen­ord­nung von ca. 1.000 pro Tag durch­ge­führt wer­den. „Damit alles struk­tu­riert und geord­net abläuft, wer­den die Men­schen zu den Imp­fun­gen ein­ge­la­den und über den genau­en Ablauf vor Ort infor­miert“, gab Sozi­al- und Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Klo­se an. Die umfas­sen­de Infor­ma­ti­on, Beglei­tung und medi­zi­ni­sche Betreu­ung rund um die Imp­fung sei­en von größ­ter Bedeu­tung. „Wir möch­ten, dass alle, die sich imp­fen las­sen wis­sen, dass sie best­mög­lich beglei­tet wer­den“, unter­strich er.

Medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal sol­le über exter­ne Dienst­leis­ter (z.B. Deut­sches Rotes Kreuz) und über die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung oder die Lan­des­ärz­te­kam­mer gewon­nen wer­den. Die Bereit­schaft der Ärz­te ist zen­tral für das Gelin­gen die­ser groß­an­ge­leg­ten Impf­ak­ti­on, denn der eigent­li­chen Imp­fung ist immer ein Impf­ge­spräch vor­ge­schal­tet. Die KV Hes­sen ist zuver­sicht­lich, was die Rekru­tie­rung des Per­so­nals anbe­langt. Wie bei der ers­ten Wel­le der Coro­na-Pan­de­mie sol­len bspw. auch Ärz­tin­nen und Ärz­te gewon­nen wer­den, die bereits im Ruhe­stand sind. Das Land trägt dafür Sor­ge, dass der Impf­stoff in den Zen­tren zur Ver­fü­gung steht, beschafft zudem Mate­ri­al wie Sprit­zen, Kanü­len, Tup­fer und Pflas­ter und die Schutz­aus­rüs­tung für das medi­zi­ni­sche Per­so­nal. Die Ter­min­ko­or­di­nie­rung und die Doku­men­ta­ti­on der Imp­fun­gen vor Ort wird durch eine IT-Lösung gewährleistet.

Noch nie in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik bestand die Not­wen­dig­keit, so vie­le Men­schen vor einer Infek­ti­ons­krank­heit zu schüt­zen, wie bei der Bedro­hung durch das Coro­na-Virus. Die Bun­des­re­gie­rung hat daher eine „Natio­na­le Impf­stra­te­gie COVID-19“ beschlos­sen und wird die ent­spre­chen­den Impf­stof­fe nach ihrer Zulas­sung durch das Paul-Ehr­lich-Insti­tut zur Ver­fü­gung stel­len. Den Bun­des­län­dern obliegt es, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass der schüt­zen­de Impf­stoff dort ankommt, wo er benö­tigt wird: vor Ort in den Kommunen.

Die Hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung hat zur Orga­ni­sa­ti­on der auf­wän­di­gen Logis­tik und zur Unter­stüt­zung der Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te in Abstim­mung mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Hes­sen (KVH) und den Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den die Task For­ce Impf­ko­or­di­na­ti­on (TFI) des Kri­sen­stabs ein­ge­rich­tet. Die Ein­heit besteht aus mehr als 70 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Lan­des­ver­wal­tung sowie wei­te­ren Exper­ten aus dem Gesund­heits­sek­tor und dem Kata­stro­phen­schutz.  Dem Auf­bau der regio­na­len Impf­zen­tren sind zahl­rei­che Gesprä­che der Task For­ce mit dem für die natio­na­le Impf­stra­te­gie zustän­di­gen Bund, den Land­krei­sen, Städ­ten und Gemein­den sowie der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Hes­sen und der Lan­des­ärz­te­kam­mer vorausgegangen.

Sobald Impf­stof­fe gegen das Coro­na-Virus ver­füg­bar sind, sol­len die­se – gemäß der Prio­ri­sie­rung des Bun­des – schnellst­mög­lich auch in Hes­sen zum Ein­satz kom­men, um die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor einer Infek­ti­on zu schüt­zen. Die TFI hat den Gesund­heits­äm­tern und unte­ren Kata­stro­phen­schutz­be­hör­den der Kom­mu­nen dar­über hin­aus umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen und Hin­wei­se zum Auf­bau und Betrieb der kom­mu­na­len Anlauf­stel­len über­mit­telt. Sie wer­den nun in enger Abstim­mung mit der Task For­ce lan­des­weit aufgebaut.

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Corona

5,379 Mil­lio­nen Euro für Betrie­be im Rheingau-Taunus

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Das Land star­tet die zwei­te För­der­run­de des Coro­na-Hilfs­pro­gramms „Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät“. Hier­auf wei­sen die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per und Peter Beuth die Betrie­be und Solo­selb­stän­di­gen im Rhein­gau-Tau­nus hin.

„Par­al­lel zu den Bun­des­pro­gram­men setzt das Land die­ses Hilfs­an­ge­bot bis Ende Juni fort. Ab sofort kön­nen wie­der Anträ­ge gestellt wer­den. Es ste­hen 150 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung“, teil­ten die CDU-Poli­ti­ker mit. „Das Pro­gramm bie­tet güns­ti­ge Kon­di­tio­nen. Es schafft klei­nen Betrie­ben und Solo­selb­stän­di­gen unbü­ro­kra­tisch und schnell zusätz­li­che Liqui­di­tät, um die schwie­ri­ge Zeit zu überstehen.“

Gro­ße Nachfrage

Das Dar­le­hens­pro­gramm sei im letz­ten Jahr neu auf­ge­legt wor­den und bis 31. Dezem­ber 2020 befris­tet wor­den – als Über­le­bens­hil­fe für Unter­neh­men in der Coro­na-Kri­se und zur Siche­rung der Arbeits­plät­ze. Es sei auf gro­ße Nach­fra­ge gesto­ßen, wes­halb nun eine Neu­auf­la­ge erfol­ge. „‘Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät‘ ist ein unkom­pli­zier­ter Direkt­kre­dit, der sich als fle­xi­bles und erfolg­rei­ches Instru­ment erwie­sen hat. Auch im Rhein­gau-Tau­nus ist die Hil­fe ange­kom­men. Bis zum Jah­res­en­de 2020 sind 5,379 Mil­lio­nen Euro an 186 Unter­neh­men im Kreis­ge­biet geflos­sen“, so die Abge­ord­ne­ten. Lan­des­weit sei­en 216,1 Mil­lio­nen Euro an 7.351 Betrie­be aus­ge­zahlt worden.

Über­wie­gend habe es sich um Klein­be­trie­be gehan­delt. 73 Pro­zent der unter­stütz­ten Betrie­be hät­ten bis zu vier Mit­ar­bei­ten­de. Rund 46 Pro­zent der Antrag­stel­ler sei­en aus den drei Bran­chen Gas­tro­no­mie, Ein­zel­han­del und Erbrin­gung von sons­ti­gen über­wie­gend per­sön­li­chen Dienst­leis­tun­gen (z.B. Fri­sö­re) gekom­men. Dies zei­ge, dass das Pro­gramm die Ziel­grup­pe errei­che, näm­lich die Kleinst­un­ter­neh­men und Solo-Selbständigen.

Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät stellt Unter­neh­men mit maxi­mal 50 Beschäf­tig­ten Dar­le­hen von 3.000 Euro bis zur Höchst­sum­me von 35.000 Euro zu einem Zins­satz von 0,75 Pro­zent zur Ver­fü­gung — ohne wei­te­re Gebüh­ren oder Kos­ten. Es sind zudem kei­ne bank­üb­li­chen Sicher­hei­ten nötig. Finan­ziert wer­den kön­nen Betriebs­mit­tel, auch Mie­ten, Löh­ne, Zin­sen, Tilgungen.

Die Lauf­zeit der För­der­dar­le­hen beträgt 7 Jah­re bei 2 til­gungs­frei­en Jah­ren. Bei Bedarf kann der Kre­dit zum Teil in einen ver­lo­re­nen Zuschuss umge­wan­delt wer­den. Es kann ein Ver­zicht auf Rück­zah­lung von Teil­be­trä­gen von bis zu 50 Pro­zent des Dar­le­hens aus­ge­spro­chen wer­den. Vor­aus­set­zung ist, dass die Kre­dit­neh­men­den durch Vor­la­ge ihrer Steu­er­be­schei­de für die Jah­re 2020/2021 und ande­rer geeig­ne­ter Unter­la­gen Geschäfts­un­ter­bre­chun­gen und Umsatz­aus­fäl­le von nicht gerin­ger Höhe und Dau­er nach­wei­sen, dass die­se sich aus der Coro­na-Kri­se zwin­gend erge­ben haben und die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Kre­dit­neh­men­den einen ent­spre­chen­den Ver­zicht erfordert.

IHK und Hand­werks­kam­mer beraten

Vor der Antrag­stel­lung bei der Wirt­schafts- und Infra­struk­tur­bank Hes­sen (WIBank), die über ein Online-Por­tal erfolgt, soll ein Bera­tungs­kon­takt mit einem Koope­ra­ti­ons­part­ner zur Ein­schät­zung der wirt­schaft­li­chen Trag­fä­hig­keit des Gewerbes/der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit vor und nach Über­win­dung der Kri­se statt­ge­fun­den haben. Als Ansprech­part­ner für die Betrie­be im Rhein­gau-Tau­nus ste­hen die IHK Wies­ba­den und die Hand­werks­kam­mer Wies­ba­den bereit. Die zwei­te För­der­run­de ist befris­tet bis zum 30. Juni 2021.

Um Liqui­di­täts­eng­päs­se abzu­fe­dern, sei­en den Unter­neh­men und Frei­be­ruf­lern in Hes­sen seit Beginn der Coro­na-Kri­se Unter­stüt­zung in Höhe von ins­ge­samt 8,2 Mil­li­ar­den Euro in Form von Zuschüs­sen, Dar­le­hen, Bürg­schaf­ten und steu­er­li­chen Erleich­te­run­gen zur Ver­fü­gung gestellt wor­den, so Mül­ler-Klep­per und Beuth. „Damit die Her­aus­for­de­run­gen und Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie bewäl­tigt wer­den, muss es auch künf­tig Hilfs­pro­gram­me für die Wirt­schaft, Kul­tur, das Ver­eins­we­sen und sozia­le Leben geben.“

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm „Hes­sen-Mikro­li­qui­di­tät“ unter: https://www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet/hessen-mikroliquiditaet-522074

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Corona

Drin­gen­der Ver­dacht auf bri­ti­sche Muta­ti­on des Corona-Virus

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Kin­der­gar­ten in Gei­sen­heim betrof­fen / Eltern sind informiert

In einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung infor­mie­ren das Gesund­heits­amt und die Hoch­schul­stadt Gei­sen­heim über die aktu­el­le Situa­ti­on. Es besteht der drin­gen­de Ver­dacht, dass in der Kin­der­ta­ges­stät­te „Knirp­sen­land“ in Gei­sen­heim die bri­ti­sche Coro­na-Virus-Muta­ti­on auf­ge­tre­ten ist und in den nächs­ten Tagen nach­ge­wie­sen wird. Betrof­fen ist ein Kind. „Die genaue Bestim­mung, ob es sich um die bri­ti­sche Muta­ti­on han­delt, wird der­zeit im Labor ana­ly­siert“, berich­tet die Lei­te­rin des Gesund­heits­amts des Krei­ses, Dr. Rena­te Wil­helm. Laut den der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen liegt ein posi­ti­ver Befund auf den bekann­ten Coro­na-Virus bei der Mut­ter vor. Der Vater soll auch die bri­ti­sche Muta­ti­on haben. Die Fami­lie befin­det sich in Qua­ran­tä­ne. Die Kita wird kom­plett geschlos­sen und alle Mit­ar­bei­ter und Kin­der wer­den am Mon­tag getestet.

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Aßmann, wel­cher unmit­tel­bar vom Gesund­heits­amt in Kennt­nis gesetzt wur­de, sicher­te dem Rhein­gau-Tau­nus-Kreis die vol­le Unter­stüt­zung zu und lei­te­te mit sei­nem Kri­sen­stab bereits ers­te Maß­nah­men ein. „Wich­tig ist jetzt, die not­wen­di­gen Maß­nah­men des Gesund­heits­am­tes zu befol­gen und umzu­set­zen. Ich drü­cke allen Erzie­he­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, Eltern und Kin­dern die Dau­men und wün­sche der betrof­fe­nen Fami­lie alles Gute sowie eine bal­di­ge Gene­sung“, so Bür­ger­meis­ter Aßmann.

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