Arbeitsmarkt

Der Arbeits­markt im Juni 2019

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am

Kon­junk­tu­rel­le Abschwä­chung ist sichtbar 

Arbeits­lo­sig­keit, Unter­be­schäf­ti­gung und Erwerbslosigkeit

„Die schwä­che­re kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung hin­ter­lässt leich­te Spu­ren auf dem Arbeits­markt. Die Arbeits­lo­sig­keit ist im Juni nur wenig gesun­ken. Die Zahl der gemel­de­ten Stel­len geht auf hohem Niveau zurück und das Beschäf­ti­gungs­wachs­tum ver­liert an Dyna­mik.“, sag­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA), Det­lef Schee­le, heu­te anläss­lich der monat­li­chen Pres­se­kon­fe­renz in Nürnberg.

Arbeits­lo­sen­zahl im Juni:
-20.000 auf 2.216.000

Arbeits­lo­sen­zahl im Vor­jah­res­ver­gleich:
-60.000

Arbeits­lo­sen­quo­te gegen­über Vor­mo­nat:
unver­än­dert bei 4,9 Prozent

Arbeits­lo­sig­keit, Unter­be­schäf­ti­gung und Erwerbslosigkeit

Die Arbeits­lo­sig­keit ist von Mai auf Juni um 20.000 auf 2.216.000 gesun­ken. Berei­nigt um die sai­so­na­len Ein­flüs­se wird für den Juni ein leich­ter Rück­gang um 1.000 im Ver­gleich zum Vor­mo­nat errech­net. Gegen­über dem Vor­jahr waren 60.000 weni­ger Men­schen arbeits­los gemel­det. Die Arbeits­lo­sen­quo­te beträgt wie im Mai 4,9 Pro­zent. Im Ver­gleich zum Juni des vori­gen Jah­res hat sie sich um 0,1 Pro­zent­punk­te ver­rin­gert. Die nach dem ILO-Erwerbs­kon­zept vom Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt ermit­tel­te Erwerbs­lo­sen­quo­te belief sich im Mai auf 3,0 Prozent.

Der Ein­fluss der sich abschwä­chen­den Kon­junk­tur zeigt sich am deut­lichs­ten in der Unter­be­schäf­ti­gung, die auch Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­markt­po­li­tik und kurz­fris­ti­ger Arbeits­un­fä­hig­keit berück­sich­tigt. Sie ist sai­son­be­rei­nigt gegen­über dem Vor­mo­nat um 6.000 gestie­gen. Ins­ge­samt lag die Unter­be­schäf­ti­gung im Juni 2019 bei 3.172.000 Per­so­nen. Das waren 62.000 weni­ger als vor einem Jahr.

Erwerbs­tä­tig­keit und sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäftigung

Erwerbs­tä­tig­keit und sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung sind wei­ter gestie­gen. Nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes hat sich die Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen (nach dem Inlands­kon­zept) im Mai sai­son­be­rei­nigt gegen­über dem Vor­mo­nat um 21.000 erhöht. Mit 45,28 Mil­lio­nen Per­so­nen fiel sie im Ver­gleich zum Vor­jahr um 462.000 höher aus. Das Plus beruht weit über­wie­gend auf dem Zuwachs bei der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung. Die­se ist im Ver­gleich zum Vor­jahr um 595.000 gestie­gen. Ins­ge­samt waren im April nach hoch­ge­rech­ne­ten Anga­ben der BA 33,38 Mil­lio­nen Men­schen sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt. Sai­son­be­rei­nigt ergibt sich von März auf April ein Anstieg um 38.000.

Arbeits­kräf­te­nach­fra­ge

Die Nach­fra­ge nach neu­en Mit­ar­bei­tern bewegt sich auf hohem Niveau, wird aber merk­lich schwä­cher. Im Juni waren 798.000 Arbeits­stel­len bei der BA gemel­det, 8.000 weni­ger als vor einem Jahr. Sai­son­be­rei­nigt hat sich der Bestand der bei der BA gemel­de­ten Arbeits­stel­len um 4.000 Stel­len ver­rin­gert. Der Stel­len­in­dex der BA (BA‑X) – ein Indi­ka­tor für die Nach­fra­ge nach Arbeits­kräf­ten in Deutsch­land – blieb im Juni 2019 unver­än­dert bei 248 Punk­ten. Er liegt damit 6 Punk­te unter dem Vorjahreswert.

Geld­leis­tun­gen

704.000 Per­so­nen erhiel­ten im Juni 2019 Arbeits­lo­sen­geld, 43.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbs­fä­hi­gen Leis­tungs­be­rech­tig­ten in der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de (SGB II) lag im Juni bei 3.964.000. Gegen­über Juni 2018 war dies ein Rück­gang von 208.000 Per­so­nen. 7,3 Pro­zent der in Deutsch­land leben­den Per­so­nen im erwerbs­fä­hi­gen Alter waren damit hilfebedürftig.

Aus­bil­dungs­markt

Von Okto­ber 2018 bis Juni 2019 mel­de­ten sich bei den Agen­tu­ren für Arbeit und den Job­cen­tern 460.000 Bewer­ber für eine Aus­bil­dungs­stel­le, 18.000 weni­ger als im Vor­jah­res­zeit­raum. Von die­sen waren 210.000 im Juni noch auf der Suche. Gleich­zei­tig waren 529.000 Aus­bil­dungs­stel­len gemel­det, 17.000 mehr als vor einem Jahr. Davon waren im Juni noch 241.000 Aus­bil­dungs­stel­len unbe­setzt. Am häu­figs­ten wur­den Aus­bil­dungs­stel­len gemel­det für ange­hen­de Kauf­leu­te im Ein­zel­han­del, für Kauf­leu­te für Büro­ma­nage­ment sowie für Ver­käu­fe­rin­nen und Ver­käu­fer. Wie in den Vor­jah­ren zei­gen sich auch 2018/19 regio­na­le, berufs­fach­li­che und qua­li­fi­ka­to­ri­sche Dis­pa­ri­tä­ten, die den Aus­gleich von Ange­bot und Nach­fra­ge erheb­lich erschweren.


Anzei­ge:

Vor­tei­le einer Ver­lags­ge­mein­schaft im Franchise

Lese­rECHO die Fran­chise — Geschäftsidee

Das Lese­rECHO erscheint monat­lich zum Monats­en­de im hal­ben Ber­li­ner For­mat. Mit Ver­an­stal­tungs­tipps, Koch­re­zep­ten, Kin­der­sei­ten, Kreuz­wort­rät­seln, Bil­der­such­spie­len, Horo­sko­pen und einer regio­na­len- und über­re­gio­na­len Bericht­erstat­tung  berei­chert das Lese­rECHO die Medi­en­land­schaft. Tages­ak­tu­el­le Mel­dun­gen erschei­nen in unse­ren Stadt- und Gemeindeportalen.

In einem Fran­chise­pro­jekt arbei­ten unse­re Ver­le­ger / Fran­chise­neh­mer  eng zusam­men. Kos­ten­ein­spa­run­gen, Opti­mie­run­gen bei Arbeits­ab­läu­fen und die Stär­kung der redak­tio­nel­len Bericht­erstat­tung sind nur eini­ge Vor­tei­le die­ser star­ken Gemein­schaft. Unse­re Fran­chi­se­part­ner zah­len kei­ne Ein­stiegs- oder lau­fen­den Wer­be­ge­büh­ren. Büro­räu­me oder Laden­ge­schäf­te sind nicht not­wen­dig. Damit ent­fal­len Laden­öff­nungs­zei­ten und Per­so­nal­kos­ten. Unse­re Fran­chi­se­part­ner müs­sen kei­ne Umsatz­vor­ga­ben erfül­len oder Umsatz­zah­len vorlegen.

Das Lese­rECHO sowie die Stadt- und Gemein­de­por­ta­le vom Lese­rECHO sind für unse­re Leser­schaft kos­ten­los und wer­den zu 100% über regio­na­le und über­re­gio­na­le Wer­be­ein­nah­men finan­ziert.  Ver­schie­de­ne Social-Media-Platt­for­men, wie zum Bei­spiel Face­book, such­ma­schi­nen­op­ti­mier­te Bei­trä­ge in unse­ren Fach- und Stadt­por­ta­len run­den das Kon­zept: „Medi­en für Jung und Alt“ ab. Das Lese­rECHO hat einen ein­heit­li­chen Satz­spie­gel, somit genie­ßen unse­re Ver­le­ger enor­me Nut­zen bei den Satz- und Druck­kos­ten. Der Zei­tungs­ver­trieb konn­te eben­falls stark opti­miert werden.

Genie­ßen Sie in unse­rem Fran­chise­sys­tem die Vor­tei­le eines Groß­un­ter­neh­mens, und die Kos­ten­struk­tur eines Klein­un­ter­neh­mens. Je mehr Fran­chise­neh­mer sich unse­rem Ver­bund anschlie­ßen, des­to grö­ßer wer­den die Vor­tei­le für jeden Ver­le­ger die­ser Gemeinschaft!

Der Fran­chise-Ver­trag

Der Fran­chise-Ver­trag wur­de zusam­men mit unse­ren Fran­chise­neh­mern erar­bei­tet. Hier eini­ge Auszüge:

Unse­re Fran­chise­neh­mer vom LeserECHO …

  • brau­chen kei­ne Umsatz­zah­len offen zu legen
  • erhal­ten Gebietsschutz
  • zah­len kei­ne Einstiegsgebühr
  • zah­len kei­ne Werbeumlage
  • haben kei­ne Absatzverpflichtungen
  • wer­den kos­ten­los geschult und eingearbeitet
  • kön­nen jeder­zeit bei einer Frist von drei Mona­ten kündigen
  • erhal­ten 100% vom Ver­kaufs­er­lös beim Firmenverkauf

Bei der Grün­dungs­vor­be­rei­tung wer­den Sie je nach Kennt­nis­stand indi­vi­du­ell geför­dert und gefor­dert. Sie kön­nen über ein Prak­ti­kum bei einem unse­rer Ver­le­ger Erfah­run­gen sam­meln, oder direkt durch­star­ten. Fra­gen und Anlie­gen kön­nen jeder­zeit mit dem Fran­chi­se­ge­ber bespro­chen wer­den. Monat­lich fin­den Ver­le­ger-Tref­fen statt. Dabei steht der  Erfah­rungs­aus­tausch und die Pla­nung von Mar­ke­ting­kon­zep­ten im Vordergrund.

Fol­gen­de Unter­stüt­zun­gen und Schu­lun­gen bie­ten wir kos­ten­los für Sie an:

  • Grün­dungs­vor­be­rei­tung – Stand­ort- und Mitbewerberanalyse
  • Satz- und Druckvorbereitung
  • Wor­d­Press – Ver­wal­tung der Stadt- und Gemeindeportale
  • Recht­li­che Grund­la­gen / Abmahnungen
  • Ver­kaufs- und Marketingschulungen
  • Face­book-Schu­lun­gen
  • Mar­ke­ting­kon­zep­te für Ihre Kunden
  • Ver­kaufs­schu­lun­gen Vita-Card.de

Soll­ten Sie Anzei­gen- oder Medi­en­be­ra­ter in Ihrem Team haben, kön­nen die­se eben­falls kos­ten­los an die­sen Schu­lun­gen teilnehmen.

Ob Ver­le­ger, Ver­lags­kauf­mann oder Quer­ein­stei­ger, wenn

  • Sie ger­ne in einem Team arbei­tenkauf­män­nisch erfah­ren, ver­käu­fe­risch stark und regio­nal gut ver­netzt sind …
  • Sie kun­den­ori­en­tiert sind und Spaß am Umgang mit Men­schen haben …
  • Sie sich für Poli­tik, beson­ders für kom­mu­na­le Ereig­nis­se wie Stadt­ent­wick­lung interessieren …

… dann soll­ten Sie sich für unse­re Ver­lags­ge­mein­schaft ent­schei­den. In Demo­kra­tien erfül­len Medi­en wich­ti­ge Auf­ga­ben: Sie sol­len Bür­ge­rin­nen und Bür­ger infor­mie­ren, durch kri­ti­sche Bericht­erstat­tung und Dis­kus­si­on zur Mei­nungs­bil­dung bei­tra­gen und damit das Volk in die poli­ti­schen Pro­zes­se invol­vie­ren. Oft­mals wer­den Medi­en auch als „vier­te Gewalt“ bezeich­net. Wenn Sie sich die­ser Ver­ant­wor­tung stel­len möch­ten, soll­ten wir uns ken­nen­ler­nen und gemein­sam über­ra­schend mehr Mög­lich­kei­ten schaf­fen! Wir freu­en uns auf Sie!

Im Jahr 2012 begann alles mit der Face­book­sei­te „Wir Lee­ra­ner“. Die Freu­de an der loka­len Bericht­erstat­tung im Ehren­amt war der Grund­stein des heu­ti­gen Erfol­ges. 2015 wur­de die Lee­ra­ner Bür­ger­zei­tung her­aus­ge­ge­ben. Es folg­ten die Auricher Bür­ger­zei­tung. Im Früh­jahr 2017 kamen die Emder- und die Ems­län­der Bür­ger­zei­tung hin­zu. Kur­ze Zeit spä­ter wur­den aus den vier Bür­ger­zei­tun­gen das Lese­rECHO, um die Vor­tei­le eines ein­heit­li­chen Markt­auf­tritts zu nut­zen. Par­al­lel wur­den seit 2015 die Stadt- und Gemein­de­por­ta­le sowie die Fach­por­ta­le wei­ter­ent­wi­ckelt. Im Jahr 2018 konn­ten wei­te­re Gebie­te dazu­ge­won­nen wer­den. In 2019 wur­den bis jetzt über 200 Stadt­por­ta­le vom Lese­rECHO online geschal­tet – wei­te­re Stadt- und Fach­por­ta­le wer­den folgen.


Arbeitsmarkt

Miet­kos­ten­zu­schuss für Grün­de­rin­nen und Gründer

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am

Ab März die­ses Jah­res haben Wies­ba­de­ner Grün­de­rin­nen und Grün­der die Mög­lich­keit, einen Zuschuss zu ihren Miet­kos­ten in Höhe von bis zu 500 Euro pro Monat über einen Zeit­raum von zwölf Mona­ten zu bean­tra­gen. Das För­der­pro­jekt läuft zuerst in einer Pilot­pha­se an, in der fünf Grün­dun­gen den Zuschuss erhal­ten kön­nen. Wäh­rend des Pro­jek­tes ist geplant, ins­ge­samt zwan­zig jun­ge Unter­neh­men zu för­dern. Die Höhe des Miet­zu­schus­ses wird durch einen Aus­wahl­schlüs­sel ermit­telt, bei dem die Kalt­mie­te als Basis genutzt wird. Anträ­ge für die ers­te Pilot­pha­se kön­nen vom 1. bis zum 25. März gestellt wer­den. Die Pilot­pha­se beginnt ab Mai. Für die zwei­te För­der­pha­se kön­nen ab dem 1. Okto­ber bis zum 1. Novem­ber Anträ­ge gestellt wer­den. Die­se Pha­se beginnt ab Novem­ber. Der Aus­wahl­schlüs­sel und wei­te­re Infor­ma­tio­nen wer­den im Febru­ar bekannt­ge­ge­ben. Die benö­tig­ten Unter­la­gen und Ter­mi­ne sind auf der Home­page der Stadt ver­füg­bar. Fra­gen zum Miet­zu­schuss kön­nen unter existenzgruendung@wiesbaden.de gestellt werden.

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Arbeitsmarkt

Der Arbeits­markt im Okto­ber 2020

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am

„Arbeits­lo­sig­keit und Unter­be­schäf­ti­gung sind im Okto­ber kräf­tig gesun­ken. Die Inan­spruch­nah­me von Kurz­ar­beit nimmt wei­ter ab. Nach wie vor zei­gen sich am Arbeits­markt aber deut­li­che Spu­ren der ers­ten Wel­le der Coro­na-Pan­de­mie.“, sag­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA), Det­lef Schee­le, heu­te anläss­lich der monat­li­chen Pres­se­kon­fe­renz in Nürnberg.

Arbeits­lo­sen­zahl im Okto­ber:
-87.000 auf 2.760.000

Arbeits­lo­sen­zahl im Vor­jah­res­ver­gleich:
+556.000

Arbeits­lo­sen­quo­te gegen­über Vor­mo­nat: 
-0,2 Pro­zent­punk­te auf 6,0 Prozent

Arbeits­lo­sig­keit, Unter­be­schäf­ti­gung und Erwerbslosigkeit

Die Arbeits­lo­sig­keit ist im Zuge der Herbst­be­le­bung im Okto­ber kräf­tig gesun­ken. Mit 2.760.000 liegt die Zahl der Arbeits­lo­sen 87.000 nied­ri­ger als im Vor­mo­nat. Sai­son­be­rei­nigt hat sie sich um 35.000 ver­rin­gert. Gegen­über dem Vor­jahr hat sich die Arbeits­lo­sen­zahl um 556.000 erhöht. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sinkt von Sep­tem­ber auf Okto­ber um 0,2 Pro­zent­punk­te auf 6,0 Pro­zent, ver­zeich­net aber im Ver­gleich zum Okto­ber des vori­gen Jah­res ein Plus von 1,2 Pro­zent­punk­ten. Die nach dem ILO-Erwerbs­kon­zept vom Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt ermit­tel­te Erwerbs­lo­sen­quo­te belief sich im Sep­tem­ber auf 4,4 Prozent.

Die Unter­be­schäf­ti­gung, die auch Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­markt­po­li­tik und kurz­fris­ti­ger Arbeits­un­fä­hig­keit berück­sich­tigt, ist sai­son­be­rei­nigt gegen­über dem Vor­mo­nat um 40.000 gesun­ken. Ins­ge­samt lag die Unter­be­schäf­ti­gung im Okto­ber 2020 bei 3.552.000 Per­so­nen. Das waren 420.000 mehr als vor einem Jahr.

Kurz­ar­beit

Vor Beginn von Kurz­ar­beit müs­sen Betrie­be eine Anzei­ge über den vor­aus­sicht­li­chen Arbeits­aus­fall erstat­ten. Nach aktu­el­len Daten zu geprüf­ten Anzei­gen wur­de vom 1. bis ein­schließ­lich 25. Okto­ber für 96.000 Per­so­nen kon­junk­tu­rel­le Kurz­ar­beit ange­zeigt. Damit liegt die Zahl der Per­so­nen, für die Kurz­ar­beit ange­zeigt wird, in etwa auf dem Vormonatsniveau.

Aktu­el­le Daten zur tat­säch­li­chen Inan­spruch­nah­me ste­hen bis August zur Ver­fü­gung. So wur­de nach vor­läu­fi­gen hoch­ge­rech­ne­ten Daten der Bun­des­agen­tur für Arbeit im August für 2,58 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer kon­junk­tu­rel­les Kurz­ar­bei­ter­geld gezahlt. Die Inan­spruch­nah­me des Kurz­ar­bei­ter­gelds hat nach dem bis­he­ri­gen Höchst­stand im April mit knapp 6 Mil­lio­nen suk­zes­si­ve abgenommen.

Erwerbs­tä­tig­keit und sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäftigung

Mit den wirt­schaft­li­chen Beschrän­kun­gen in Fol­ge der Coro­na-Kri­se haben sich Erwerbs­tä­tig­keit und Beschäf­ti­gung deut­lich ver­rin­gert, aktu­ell sta­bi­li­sie­ren sie sich jedoch auf dem nied­ri­ge­ren Niveau. Nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes hat sich die Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen (nach dem Inlands­kon­zept) im Sep­tem­ber sai­son­be­rei­nigt gegen­über dem Vor­mo­nat um 24.000 erhöht. Mit 44,86 Mil­lio­nen Per­so­nen fiel sie im Ver­gleich zum Vor­jahr um 649.000 nied­ri­ger aus. Die sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung nahm sai­son­be­rei­nigt von Juli auf August um 29.000 zu. Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung im August nach Hoch­rech­nun­gen der BA um 104.000 auf 33,51 Mil­lio­nen Beschäf­tig­te gesunken.

Arbeits­kräf­te­nach­fra­ge

Die Nach­fra­ge nach neu­en Arbeits­kräf­ten ist zu Beginn der Coro­na-Kri­se mas­siv zurück­ge­gan­gen, erholt sich aktu­ell aber wei­ter merk­lich. Im Okto­ber waren 602.000 Arbeits­stel­len bei der BA gemel­det, 162.000 weni­ger als vor einem Jahr. Sai­son­be­rei­nigt hat sich der Bestand der bei der BA gemel­de­ten Arbeits­stel­len um 17.000 erhöht. Der BA-Stel­len­in­dex (BA‑X) – ein Indi­ka­tor für die Nach­fra­ge nach Per­so­nal in Deutsch­land – stieg im Okto­ber 2020 um 4 Punk­te auf 98 Punk­te. Er liegt damit 23 Punk­te unter dem Vorjahreswert.

Geld­leis­tun­gen

1.065.000 Per­so­nen erhiel­ten im Okto­ber 2020 Arbeits­lo­sen­geld, 359.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbs­fä­hi­gen Leis­tungs­be­rech­tig­ten in der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de (SGB II) lag im Okto­ber bei 3.827.000. Gegen­über Okto­ber 2019 war dies ein Anstieg von 39.000 Per­so­nen. 7,0 Pro­zent der in Deutsch­land leben­den Per­so­nen im erwerbs­fä­hi­gen Alter waren damit hilfebedürftig.


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  • Wer­be­an­zei­gen im LeserECHO
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Wei­ter­bil­dung bricht in Coro­na-Kri­se ein

Die betrieb­li­che Wei­ter­bil­dung im Mit­tel­stand ist im Coro­na-Jahr 2020 regel­recht ein­ge­bro­chen:38 % der klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men haben die Wei­ter­bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten...

Lokal

„Sie waren ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­res Kreishauses“

Ver­ab­schie­dung von zehn Sol­da­ten vom Batail­lon für Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung 932 der Bun­des­wehr aus Fran­ken­berg unter dem Kom­man­do von Haupt­feld­we­bel Niko­lai Klaas...

Lokal

Chris­ti­an Ros­sel neu­er Kreisbrandinspektor

Als jeman­den, der Feu­er­wehr tag­täg­lich 100-pro­zen­tig lebt“, stuft Rei­ner Oswald, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter im Fach­dienst Brand‑, Kata­stro­phen­schutz und Ret­tungs­dienst der Kreis­ver­wal­tung,...

Lokal

För­der­gel­der für die Hoch­schu­le Geisenheim

Mit dem vom Bun­des­tag bewil­lig­ten Pro­gramm zur Inno­va­ti­ons­för­de­rung unter­stützt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft im Rah­men der Bekannt­ma­chung über...

Blaulicht

31-Jäh­ri­ge nach Poli­zei­ein­satz in Gewahrsam

Eine 31-jäh­ri­ge Frau aus einem Nie­dern­hau­se­ner Orts­teil hat in der ver­gan­ge­nen Nacht durch ihr Ver­hal­ten für einen grö­ße­ren Poli­zei­ein­satz gesorgt....

Lokal

Kre­dit­nach­fra­ge der Unter­neh­men bleibt verhalten

Kre­dit­zu­gang für Mit­tel­stand schwieriger Auch zu Beginn des Jah­res 2021 ver­harrt die Nach­fra­ge der Unter­neh­men nach Bank­kre­di­ten in Deutsch­land auf...