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Hünstetten und Idstein: Mobilität sichern und zukunftsfähig machen
Die CDU in Hünstetten, Wörsdorf und der Stadtverband Idstein fordern in einer gemeinsamen Resolution die zügige Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen, die die Verkehrsabwicklung zwischen Idstein und Hünstetten deutlich verbessern. Dies ist dringend nötig, denn Hünstetten und Idstein sind in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum in vielfältiger Weise miteinander verflochten. „Funktionierende Verkehrswege sind ein zentraler Standortfaktor für den Bestand und die Ansiedlung neuer Betriebe“, erläutert der Idsteiner CDU-Vorsitzende Mathias Nippgen-van Dijk. Dies gelte umso mehr, wenn die notwendigen ökologisch bedingten Transformationsprozesse gelingen und finanziert werden sollen, ohne dass es zugleich zu spürbaren Wohlstandsverlusten für die Menschen komme.
Die dringend notwendigen Maßnahmen, die zügig in Angriff genommen werden müssen, betreffen sowohl Straßen als auch den ÖPNV zwischen Hünstetten und Idstein und insbesondere auch den Idsteiner Ortsteil Wörsdorf. „So muss dringend der Wörsdorfer Bahntunnel eine leistungsfähige Kapazität erhalten und sicherer werden. Daran ändert auch nichts, dass für Radfahrende und Fußgänger und Fußgängerinnen Lösungen in der Prüfung sind. Die „Stolperpiste“ L 3277 muss dringend saniert werden, um ein sicheres Befahren zu gewährleisten“, führt der Verkehrsexperte der CDU in Idstein und stellvertretende Vorsitzende der CDU in Wörsdorf Peter Niere aus. Über einen neuen Autobahnanschluss muss nachgedacht werden, um die Durchgangsverkehre in den Gemeinden zu reduzieren. Auch eine durchgehende Tempo-30-Regelung in der Hauptstraße in Wörsdorf muss umgesetzt werden. „Auf jeden Fall muss die angekündigte neue Buslinie 229 aus Strinz und Wallbach nach Idstein durch Wörsdorf mittelfristig mehr als nur drei Halte am Vormittag, wie geplant, in Wörsdorf erhalten um für Pendler aus Hünstetten zu wirken. Zudem sollte sie dringend einen direkten Anschluss an den DB-Haltepunkt Wörsdorf erhalten, um auch den für Pendler attraktiven Haltepunkt anzufahren“, fordert Bettina Schewe-Rau, Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Hünstetten. Dies erscheint möglich über eine Busschleife auf dem heutigen Wertstoffhof und mit der Schaffung eines beleuchteten Zuganges zur Bahn.