Lokal
Naspa forstet auf: 2.000 Bäume für Stadtwald Wiesbaden-Frauenstein
Baumpflanzaktion in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Die Nassauische Sparkasse (Naspa) forstet den Baumbestand in der Region auf: Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) pflanzt sie in ihrem Geschäftsgebiet insgesamt 16.000 Setzlinge von Eiche, Tanne, Hainbuche, Wildbirne und ‑apfel, Speierling, Elsbeere und Edelkastanie. Dafür stellt die Naspa 80.000 Euro bereit.
Die ersten 2.000 jungen Bäumchen sind heute im Stadtwald Wiesbaden-Frauenstein in den Boden gebracht worden. „Wir unterstützen damit die Anstrengungen zur nachhaltigen und klimastabilen Aufforstung in den Städten und Kreisen unserer acht Träger. Durch den Borkenkäferbefall der vergangenen Jahre müssen Kahlschläge möglichst zügig neu bepflanzt werden“, erläuterte Günter Högner das Motiv für die Pflanzaktion. Der Naspa-Vorstandsvorsitzende hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Vorsitzender des Naspa-Verwaltungsrats, Bernhard Klug, SDW-Landesvorsitzender, Christoph von Eisenhart Rothe, SDW-Landesgeschäftsführer und 25 Naspa-Mitarbeitenden selbst zum Spaten gegriffen. Mit Unterstützung von Forstfachleuten waren die Setzlinge im Laufe des Tages gepflanzt.
Hitze und Trockenheit führen dazu, dass die Bäume vertrocknen. Denn je wärmer es wird, desto mehr Wasser verdunstet, bevor es den Boden erreicht. Das schwächt die Bäume und begünstigt den Befall durch Borkenkäfer, die ein Teil des Ökosystems Wald sind. Wegen der jüngsten Dürreperioden sind die Bäume so geschwächt, dass sie kein Harz produzieren können, um die Schädlinge abzuwehren. So vermehren diese sich schnell, was dazu führt, dass innerhalb kurzer Zeit ganze Waldstücke verschwinden.
„Der Wald dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern er steigert die Lebensqualität für die Menschen in und um Wiesbaden. Wer Bäume pflanzt, übernimmt außerdem Verantwortung für künftige Generationen. Ich bin der Naspa daher sehr dankbar, dass sie diesen wertvollen Beitrag zur Aufforstung unseres Waldes leistet“, sagte Oberbürgermeister Mende.
„Wir sind sehr froh über das Engagement der Naspa. Denn wir brauchen diese aufmerksamkeitsstarke Unterstützung, um einerseits dafür zu sensibilisieren,
dass dringend etwas für unsere Wälder getan werden muss. Und andererseits brauchen wir die Mittel, um etwas gegen den Klimawandel unternehmen zu können“, so der SDW-Landesvorsitzende Klug.
Stolz ist Högner auf die 25 Mitarbeitenden, die sich für die Baumpflanzaktion extra freigenommen haben: „Umweltbewusstsein allein reicht nicht, es müssen auch Taten folgen. Denn Klimaschutz braucht Menschen, die nicht nur reden, sondern auch machen. Diese Menschen haben wir. Es freut mich sehr, dass so viele unserer Beschäftigten in ihrer Freizeit mit angepackt haben. Das finde ich einfach großartig.“
Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 14,3 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) und zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd zwei Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; mit 122 Auszubildenden, Studierenden und Trainees ist sie einer der größten Ausbilder der Region. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 120 Finanz‑, Service- und SB-Center, 15 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center. Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit über 19 Millionen Euro insbesondere Projekte und Initiativen aus Kunst, Kultur, Sport, Umweltschutz, der Jugendförderung und Heimat- und Brauchtumspflege in ihrer Region unterstützt.
Weitere Informationen über die Naspa auch unter www.naspa.de und www.naspa.de/nachhaltigkeit; Informationen über die Stiftung „Initiative und Leistung“ und Förderantrag unter www.naspa.de/stiftung.
Foto: Naspa-Vorstandsvorsitzender Günter Högner, SDW-Landesvorsitzender Bernhard Klug, SDW-Kreisverbandsvorsitzende Rheingau-Taunus/Wiesbaden Dr. Heidrun Orth-Krollmann und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (v.l.n.r.) beim Pflanzen von Setzlingen im Stadtwald Wiesbaden-Frauenstein.