Lokal

Mehr Spei­cher­vo­lu­men für Trink­was­ser in Niedernhausen

Veröffentlicht

am

Erwei­te­rungs­bau an Netz angeschlossen

Der Erwei­te­rungs­bau des Was­ser­be­häl­ters Farn­wie­se in Nie­dern­hau­sen ist vor weni­gen Tagen erfolg­reich an das Ver­sor­gungs­netz der Gemein­de Nie­dern­hau­sen ange­schlos­sen und in Betrieb genom­men wor­den. Das Pro­jekt des Was­ser­be­schaf­fungs­ver­bands (WBV) Nie­dern­hau­sen / Nau­rod und der Gemein­de­wer­ke Nie­dern­hau­sen steht damit kurz vor dem Abschluss.

„Der neue Behäl­ter ist in unmit­tel­ba­rer Nähe zum bereits vor­han­de­nen Was­ser­be­häl­ter Farn­wie­se ver­or­tet und kann Trink­was­ser in einem Volu­men von 600 m³ spei­chern. Gemein­sam mit dem vor­han­de­nen Was­ser­be­häl­ter ste­hen am Stand­ort nun ins­ge­samt 1.200 m³ zur Ver­fü­gung und gewähr­leis­ten die Ver­sor­gungs­si­cher­heit“, erläu­tert Bür­ger­meis­ter Joa­chim Rei­mann, der auch Ver­bands­vor­ste­her des WBV ist, die gro­ße Bedeu­tung des Pro­jekts für die zukünf­ti­ge Was­ser­ver­sor­gung der Taunusgemeinde.

 „Inner­halb des Ver­sor­gungs­net­zes sind die bei­den Behäl­ter von zen­tra­ler Bedeu­tung, da sie als Durch­lauf­be­häl­ter für die Wei­ter­lei­tung des Trink­was­sers an die Behäl­ter Buch­wald­s­kopf und Hahn­wald kon­zi­piert sind und zudem als Spei­cher für die Tief­zo­ne Nie­dern­hau­sen die­nen, an die eine Viel­zahl an Häu­sern ange­schlos­sen ist. Außer­dem kann so zukünf­tig das Bau­ge­biet Farn­wei­se mit­ver­sorgt wer­den“, so Reimann.

Im Novem­ber 2019 hat­ten die Arbei­ten zum Neu­bau des Erwei­te­rungs­be­häl­ters zunächst mit umfang­rei­chen Erd- und Ver­bau­ar­bei­ten begon­nen. Nach deren Fer­tig­stel­lung wur­de aus was­ser­un­durch­läs­si­gem Ort­be­ton ein Gebäu­de mit einer run­den Was­ser­kam­mer (für die Spei­che­rung des Trink­was­sers) und einem vor­ge­setz­ten Bedie­nungs­haus (zur Unter­brin­gung der tech­ni­schen Aus­rüs­tung, wie z.B. Rohr­lei­tun­gen, Anlagen­tech­nik und für Kon­troll- War­tungs­zwe­cke) errich­tet. Die Roh­bau­ar­bei­ten konn­ten im Novem­ber 2020 fer­tig­ge­stellt wer­den. Im Anschluss dar­an wur­den Dach‑, Fas­sa­den- und Rohr­lei­tungs­bau­ar­bei­ten im Außen­be­reich sowie Aus­bau­ar­bei­ten inner­halb des Gebäu­des durch­ge­führt. Im Rah­men der Aus­bau­ar­bei­ten wur­de die Was­ser­kam­mer mit eben­falls trink­was­ser­ge­eig­ne­ten Kunst­stoff­plat­ten aus­ge­klei­det, das Bedie­nungs­haus gefliest und mit einem Innen­an­strich ver­se­hen. Wei­ter­hin wur­de die für den Betrieb not­wen­di­ge tech­ni­sche Aus­rüs­tung installiert.

„Auf­grund der Tat­sa­che, dass der Behäl­ter zur Spei­che­rung unse­res wich­tigs­ten Lebens­mit­tels – dem Trink­was­ser – dient, wur­de wäh­rend der Bau­zeit ein stren­ges Hygie­ne­kon­zept umge­setzt. Das Ziel die­ses Hygie­ne­kon­zep­tes ist die Mini­mie­rung aller Mög­lich­kei­ten, die eine Ver­un­rei­ni­gung des Trink­was­sers begüns­ti­gen könn­ten. So wur­de z.B. die Bau­stel­le in ver­schie­de­ne Zonen (Gebäu­de­ab­schnit­te, Außen­be­rei­che) mit unter­schied­li­chen Hygie­ne­maß­nah­men auf­ge­teilt. Ein Betre­ten der Was­ser­kam­mer durf­te nur in einem Schutz­an­zug und vor­her des­in­fi­zier­ten Schu­hen erfol­gen. Wei­ter­hin wur­den sämt­li­che für die Errich­tung des Gebäu­des ein­ge­setz­ten Werk­stof­fe und Bau­hilfs­stof­fe auf deren Eig­nung im Trink­was­ser­be­reich geprüft“, erklärt der pro­jekt­lei­ten­de Inge­nieur der Gemein­de­wer­ke, Hei­ko Strö­her die Beson­der­hei­ten wäh­rend der Bauarbeiten.

In Kür­ze wer­den die Rest­ar­bei­ten, Erdan­de­ckung und die Gestal­tung der Betriebs­flä­che fer­tig­ge­stellt sein.

www.elektro-lind.de
Die mobile Version verlassen