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Pan­de­mie gibt der Digi­ta­li­sie­rung zusätz­li­chen Schub

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„Das ver­gan­ge­ne Geschäfts­jahr ist bes­ser gelau­fen, als mit Blick auf die Umstän­de zu erwar­ten war“, sagt Gün­ter Hög­ner, der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Nas­saui­schen Spar­kas­se. Auch unter schwie­rigs­ten Bedin­gun­gen sei es gelun­gen, die Kun­din­nen und Kun­den gut zu betreu­en. Schon vor zwei Jah­ren hat­te die Nas­pa gezielt in die digi­ta­le Kom­pe­tenz und Aus­stat­tung der Mit­ar­bei­ter inves­tiert. „Ohne die­se Inves­ti­ti­on hät­te die Kom­mu­ni­ka­ti­on unter Bedin­gun­gen der Pan­de­mie lan­ge nicht so gut funk­tio­niert“, erzählt Hög­ner. Nun hat die Pan­de­mie der Digi­ta­li­sie­rung der Nas­pa einen wei­te­ren Schub gege­ben. Die Nut­zung der Spar­kas­sen-Apps ist um 23 Pro­zent gestie­gen und die kon­takt­lo­sen Bezahl­vor­gän­ge mit der Spar­kas­sen-Card haben sich ver­drei­facht. Dage­gen sind die Trans­ak­tio­nen am Geld­au­to­ma­ten um 25 Pro­zent und die Nut­zung der Kon­to­aus­zugs­dru­cker um 18 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Die Bilanz­sum­me der Nas­pa, einer der größ­ten Spar­kas­sen in Deutsch­land, stieg im Geschäfts­jahr 2020 um rund 2,0 Mil­li­ar­den Euro auf 14,3 Mil­li­ar­den Euro. Die Kun­den­ein­la­gen klet­ter­ten um 11,2 Pro­zent oder rund 1,0 Mil­li­ar­den Euro auf ein Rekord­ni­veau von 10,5 Mil­li­ar­den Euro. Unter dem Strich steht für die Nas­pa ein zufrie­den­stel­len­der Jah­res­über­schuss von 36,2 Mil­lio­nen Euro.

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