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Nach­hal­ti­ger Rhein­gau — Vom Akti­ons­bünd­nis zur Stiftung

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Gewit­ter­sturm Erik hat­te im Som­mer 2017 dem Rhein­gau­er Wald auf einer Flä­che von fast 800 Fuß­ball­fel­dern schwe­re Schä­den zuge­fügt. Dazu gesell­ten sich in den Fol­ge­jah­ren Tro­cken­heit und zuneh­men­der Schäd­lings­be­fall. Chris­ti­an Wer­ner von Wer­ner Elek­tro­tech­nik, Mar­tin Dries von Bäcker Dries in Rüdes­heim und IHK-Voll­ver­samm­lungs­mit­glied Andre­as Zei­sel­mai­er von der Rhein­gau­er Volks­bank woll­ten hier nicht taten­los zuse­hen und grün­de­ten ein Akti­ons­bünd­nis zur Wie­der­auf­fors­tung des Rhein­gau­er Wal­des. Aus dem Bünd­nis wur­de recht bald die Stif­tung „Nach­hal­ti­ger Rhein­gau“, die orga­ni­sa­to­risch unter dem Dach der „Rhein­gau­er Volks­bank Stif­tung“ ein­ge­glie­dert ist. Das The­ma Wald steht wei­ter­hin im Fokus, den­noch denkt die Stif­tung mitt­ler­wei­le grö­ßer: Zum einen soll es dar­um gehen, die Rhein­gau­er auf­zu­ru­fen und zu ani­mie­ren, selbst etwas für die Nach­hal­tig­keit zu tun. Zum ande­ren sol­len aber auch Spen­den für gemein­nüt­zi­ge Pro­jek­te gesam­melt wer­den. In den letz­ten Jah­ren konn­te die Stif­tung bereits vie­le Vor­ha­ben in die Tat umset­zen – von der Auf­fors­tung in Koope­ra­ti­on mit Hes­sen­Forst, Pflanz­ak­tio­nen mit Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len, bis hin zu Schutz­maß­nah­men für Ein­zel­bäu­me. Allen Pro­jek­ten greift die Stif­tung finan­zi­ell unter die Arme – getreu ihrem Mot­to „Aus Lie­be, für Morgen“.

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