Wirtschaft

„Kre­dit­aus­fäl­le überschaubar“

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Die Wies­ba­de­ner Volks­bank hat die Kri­se bis­her gut ver­kraf­tet: „Vor dem Hin­ter­grund der zahl­rei­chen Her­aus­for­de­run­gen sind wir sehr zufrie­den“, lau­tet das Fazit des Vor­stands­vor­sit­zen­den Dr. Mat­thi­as Hild­ner zur Bilanz-Pres­se­kon­fe­renz im Janu­ar. „Bis­her muss­ten wir Kre­dit­aus­fäl­le nur in einem über­schau­ba­ren Aus­maß hin­neh­men.“ 2021 erwar­tet der Vor­stand einen Rück­gang des Betriebs­er­geb­nis­ses um fünf bis zehn Pro­zent. Der Jah­res­über­schuss war im ver­gan­ge­nen Jahr um 4,5 Pro­zent auf 12,6 Mil­lio­nen Euro gesun­ken. Wäh­rend die Kun­den­ein­la­gen der Wies­ba­de­ner Volks­bank um 3,6 Pro­zent auf 3,87 Mil­li­ar­den Euro stie­gen, leg­ten die Kre­di­te um 5,2 Pro­zent auf 3,84 Mil­li­ar­den Euro zu. Zu schaf­fen mache der Bank vor allem die anhal­ten­de Nied­rig­zins­pha­se, so Hild­ner, die durch die Coro­na-Kri­se ver­fes­tigt wird. Ent­las­tung bei den Kos­ten soll der Zusam­men­schluss mit der VR Bank Unter­tau­nus brin­gen. Betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in Fol­ge der Fusi­on schließt Hild­ner aus – der Abbau von Stel­len sol­le über Alters­teil­zeit­pro­gram­me oder ähn­li­che Maß­nah­men lau­fen. Der­zeit sind bei der Wies­ba­de­ner Volks­bank rund 600 und bei der VR Bank Unter­tau­nus 200 Mit­ar­bei­ter beschäftigt.

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