Kultur

„Ab in die Mit­te! Die Innenstadt-Offensive“

Veröffentlicht

am

Der Lan­des­wett­be­werb „Ab in die Mit­te! Die Innen­stadt-Offen­si­ve“ geht in die nächs­te Run­de. Wie die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per und Peter Beuth mit­tei­len, ist die Aus­schrei­bung für 2021 erfolgt. Sie ermun­tern Kom­mu­nen und pri­va­te Initia­ti­ven im Rhein­gau-Tau­nus, sich mit Pro­jekt­ideen für leben­di­ge Innen­städ­te zu bewer­ben. Gesucht und geför­dert wer­den bei­spiel­haf­te kom­mu­na­le und pri­vat initi­ier­te Kon­zep­te und Stra­te­gien für die nach­hal­ti­ge Stär­kung und Ent­wick­lung der Zentren.

„Gera­de ange­sichts der Coro­na-Pan­de­mie ist es eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, die Kern­be­rei­che als Han­dels- und Lebens­raum sowie Erleb­nis­ort zu erhal­ten. Gefragt sind Aktio­nen und Initia­ti­ven, die der aktu­el­len Situa­ti­on Rech­nung tra­gen. Das Preis­geld, das mit der Aus­zeich­nung ver­bun­den ist, hilft bei der Umset­zung“, so die CDU-Poli­ti­ker. Ins­ge­samt ste­hen 160.000 Euro bereit. Für ein Pro­jekt kön­nen bis zu 25.000 Euro bewil­ligt werden.

Bei­spiel­haft und vor­bild­lich ist nach den Wor­ten der Abge­ord­ne­ten die Initia­ti­ve der Gei­sen­hei­mer Aktiv Grup­pe e.V., deren Kon­zept „Ein­kau­fen in Gei­sen­heim“ beim letzt­jäh­ri­gen Wett­be­werb aus­ge­zeich­net und mit einem Preis­geld von 8.000 Euro unter­stützt wur­de. Mül­ler-Klep­per und Beuth erin­nern dar­an, dass auch 2019 ein Preis­trä­ger aus dem Rhein­gau-Tau­nus kam: die Freie Initia­ti­ve Stadt­gar­ten Bad Schwal­bach. Ihr wur­den für die Schaf­fung von Begeg­nungs­punk­ten unter dem Mot­to „Bad Schwal­bach mit allen Sin­nen genie­ßen“ 15.000 Euro zur Ver­fü­gung gestellt.

Inves­ti­ti­ons­pro­gramm wird vorbereitet

Mit der Innen­stadt-Offen­si­ve len­ke das Land gemein­sam mit Part­nern aus dem öffent­li­chen Bereich und der pri­va­ten Wirt­schaft als Public Pri­va­te Part­ner­ship das Augen­merk auf die Zen­tren. Ziel sei­en neue Impul­se für die Stadt­ent­wick­lung. Dabei belas­se man es nicht bei einem Wett­be­werb. Es sei geplant, den Etat des Coro­na-Son­der­ver­mö­gens für Maß­nah­men zu nut­zen, die die Innen­städ­te wie­der attrak­ti­ver zu machen und regio­na­le Ange­bo­te fördern.

Das „Bünd­nis für die Innen­stadt“, das Ende letz­ten Jah­res gemein­sam mit den Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den, den hes­si­schen Hand­werks­kam­mern, dem Hes­si­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag und dem Hotel- und Gas­tro­no­mie­ver­band DEHOGA Hes­sen gegrün­det wur­de, erar­bei­te der­zeit die kon­zep­tio­nel­le Grund­la­ge. „Ziel des Bünd­nis­ses ist es, einen Zukunfts­plan für die hes­si­schen Innen­städ­te zu ent­wi­ckeln, der vom Land Hes­sen mit 40 Mil­lio­nen Euro unter­stützt wird und bis Ende 2023 lau­fen soll“, kün­dig­ten die Abge­ord­ne­ten an.

Bewer­bungs­un­ter­la­gen für den Wett­be­werb „Ab in die Mit­te!“ und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.abindiemitte-hessen.de. Ein­sen­de­schluss ist am 14. Febru­ar 2021.

Die mobile Version verlassen