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Bro­schü­re „Tra­di­tio­nel­le Dorf­gast­häu­ser im Tau­nus“ erschienen

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Um die Vor­freu­de auf den nächs­ten Restau­rant­be­such nach dem der­zei­ti­gen Teil — Lock­down zu wecken, hat der Tau­nus Tou­ris­tik Ser­vice e.V. eine neue Bro­schü­re über die tra­di­tio­nel­len Dorf­gast­häu­ser im Tau­nus her­aus­ge­bracht. Dorf­gast­häu­ser haben seit vie­len Genera­tio­nen eine wich­ti­ge Bedeu­tung für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und ste­hen auch heu­te noch für eine unge­zwun­ge­ne Gesel­lig­keit, gutes Essen und eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re. Die neue Tau­nus ‑The­men­bro­schü­re „Ein­keh­ren & Genie­ßen“, nimmt den Leser mit auf eine Rei­se durch die Gast­häu­ser der Regi­on und zeigt, war­um Hei­mat­lie­be im Tau­nus durch den Magen geht.

„Der­zeit haben unse­re Gast­ge­ber auf­grund der Coro­na- Pan­de­mie geschlos­sen und machen schwe­re Zei­ten durch. Mit unse­rer neu­en Bro­schü­re möch­ten wir die Gas­tro­no­men unter­stüt­zen und bei den Gäs­ten die Vor­freu­de auf die Zeit schü­ren, in der Restau­rant — besu­che wie­der mög­lich sind“ , erklärt Nadi­ne Schnit­zer, stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­re­rin des Tau­nus Tou­ris­tik Ser­vice e.V. . „Wir hät­ten die Bro­schü­re natür­lich lie­ber zu einem Zeit­punkt ver­öf­fent­licht, zu dem der Restau­rant­be­such direkt nach der Lek­tü­re erfol­gen kann, aber in die­sem Win­ter braucht die Gas­tro­no­mie unse­re Unter­stüt­zung mehr denn je.“ Kon­zi­piert wur­de die Bro­schü­re vor dem der­zei­ti­gen Teil ‑Lock­down, jetzt kann sie einen Teil zur Unter­stüt­zung der Gas­tro­no­men bei­tra­gen. Sie stellt die viel­sei­ti­ge Gas­tro­no­mie im Tau­nus vor und macht Lust, die hei­mi­schen Dorf­gast­häu­ser zu besu­chen, sobald die Coro­na- Lage dies wie­der zulässt. In der Bro­schü­re fin­den sich 92 tra­di­tio­nel­le Dorf­gast­häu­ser aus 27 Städ­ten und Gemein­den im gesam­ten Tau­nus. Alle vor­ge­stell­ten Betrie­be ach­ten auf die Ver­wen­dung regi ona­ler Pro­duk­te, haben eine ori­gi­nel­le und regio­nal­ty­pi­sche Aus­stat­tung, koope­rie­ren mit Part­nern aus der Regi­on und bie­ten eine Spei­se­kar­te mit vor­nehm­lich regio­na­len Gerich­ten. Betrie­be im Ver­bands­ge­biet des TTS, die das Sie­gel „Hes­sen à la car­te“ tra­gen und zu den „50 bes­ten Dorf­gast­häu­sern in Hes­sen“ gehö­ren, sind außer­dem mit dem ents pre­chen­den Logo gekennzeichnet.

Zusätz­lich wer­den in der anspre­chend gestal­te­ten Bro­schü­re die regio­na­len Beson­der­hei­ten wie Bem­bel & Geripp­tes, Stöff­che, Süßer und Rau­scher, Grie Soß, Hand­käs mit Musik oder die tra­di­tio­nel­len Schlacht­fes­te vor­ge­stellt. Auf einer Kar­te sind zudem alle Tau­nus ‑Orte mar­kiert, so dass eine leich­te Ori­en­tie­rung ermög­licht wird. Die lie­be­vol­le und bild­rei­che Gestal­tung lässt einem bereits beim Durch­blät­tern der Bro­schü­re das Was­ser im Mun­de zusammenlaufen. 

Obwohl bis zum nächs­ten Restau­rant­be­such noch eini­ge Zeit ver­ge­hen wird, gibt es Mög­lich­keit en, die Gas­tro­no­mie im Tau­nus auch im Win­ter zu unter­stüt­zen, damit im nächs­ten Som­mer wie­der laue Aben­de in Bier­gär­ten und Strauß­wirt­schaf­ten mög­lich sind. Zahl­rei­che gas­tro­no­mi­sche Betrie­be haben sich auf die beson­de­re Situa­ti­on ein­ge­stellt und bie­ten Abhol — und Lie­fer­ser­vices an. Das Ange­bot reicht von hes­si­scher Haus­manns­kost und haus­ge­kel­ter­tem Apfel­wein bis hin zu Klas­si­kern der inter­na­tio­na­len Küche. Eini­ge Betrie­be bie­ten sogar den Gän­se­bra­ten für die Weih­nachts­zeit als „Gans To Go“ an. Ein Gut­schein für einen Restau­rant­be­such eig­net sich auch gut als Weih­nachts­ge­schenk, mit dem die Vor­freu­de auf gutes Essen und gemein­sa­me Stun­den ver­schenkt und die Gast­ge­ber gleich­zei­tig finan­zi­ell unter­stützt wer­den können. 

Und wenn sich die Lage dann hof­fent­lich bald wie­der beru­higt hat, freut sich die hei­mi­sche Gas­tro­no­mie auf Ihren Besuch. Damit tra­gen Sie dazu bei, dass unse­re viel­fäl­ti­ge Kul­tur der Dorf­gast­häu­ser erhal­ten bleibt. 

Die neu erschie­ne­ne Bro­schü­re ist ab sofort in der Tou­rist ‑Info des Tau­nus — Infor­ma­ti­ons­zen­trums in der Hohe­mark­stra­ße 192 in Ober­ur­sel (Tau­nus) sowie in den nächs­ten Tagen auch in den Tou­rist ‑Infor­ma­tio­nen und Bür­ger­bü­ros der Mit­glieds­or­te des TTS erhält­lich. Dar­über hin­aus steht sie zum Down­load auf der Web­sei­te www.taunus.info bereit.

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Kur­bahn in Bad Schwal­bach ausgebremst

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Die all­jähr­li­chen Advents­fahr­ten des Bad Schwal­ba­cher Kur­bahn-Ver­eins unter dem Mot­to „Mit der Kur­bahn in den Advent “ waren für die­ses Jahr zum 3. Advent am 13. Dezem­ber geplant. Lei­der ver­hin­dert die aktu­el­le Situa­ti­on zur Coro­na-Pan­de­mie auch die­ses kon­takt­för­dern­de Event. Selbst unter Ein­hal­tung eines vor­ge­ge­be­nen Hygie­nekon­zep­tes mit ver­pflich­ten­dem Tra­gen eines Mund- Nasen­schut­zes ist der­zeit ein kusche­li­ges Fah­ren im „Moorb­ähn­chen“ nicht erlaubt. Auch ein stim­mungs­vol­les Zusam­men­sein an der Moor­gru­ben-End­sta­ti­on mit Lager­feu­er, Glüh­wein, Stock­brot und Grill­wurst ist aktu­ell nicht ver­ant­wort­bar. In die­sem Jahr waren von Juni bis Okto­ber erneut zahl­rei­che Gäs­te begeis­tert vom Ein­satz der Kur­bahn. Der Wunsch und das Hof­fen auf einen wie­der nor­ma­len Fahr- betrieb im kom­men­den Jahr war unüber­hör­bar und bedeu­tet für das Ein­satz­team des Kur­bahn-Ver­eins einen Ansporn mit viel Vor­freu­de auf das im kom­men­den April regu­lär begin­nen­de Betriebs­jahr. Wenn pan­de­mie­be­dingt erlaubt und ver­ant­wort­bar wird vor­ab unter dem Mot­to „Win­ter ade“ bereits am 21. März der ers­te Fahr­tag statt­fin­den, wie gewohnt dann auch wie­der mit Lager­feu­er, Glüh­wein und Grill­wurst. Das gesam­te Team der Kur­bahn Bad Schwal­bach wünscht allen eine fro­he und besinn­li­che Weih­nacht, sowie ein gesun­des und fried­li­ches neu­es Jahr.

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Mobil­funk: Netz im Rhein­gau-Tau­nus wächst weiter

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Neu­es För­der­pro­gramm nut­zen — Ziel: flä­chen­de­cken­de Versorgung

Seit zwei Jah­ren besteht der Mobil­funk­pakt Hes­sen, den die Lan­des­re­gie­rung und die Mobil­funk­un­ter­neh­men geschlos­sen haben, um die Ver­sor­gungs­lü­cken zu besei­ti­gen. Dadurch ver­bes­sert sich nach den Wor­ten der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Mül­ler-Klep­per Schritt für Schritt die Mobil­funk­ver­sor­gung im Rheingau-Taunus.

„Seit Sep­tem­ber 2018 wur­den im Rhein­gau-Tau­nus 13 Mobil­funk­mas­ten neu gebaut und 103 Mobil­funk­stand­or­te erwei­tert. Die Anstren­gun­gen der Lan­des­re­gie­rung, gemein­sam mit den Mobil­funk­an­bie­tern den Netz­aus­bau vor­an­zu­trei­ben, wir­ken in unse­rer Regi­on. Wir sind auf einem guten Weg“, erklär­te die CDU-Poli­ti­ke­rin. Trotz der Ein­schrän­kun­gen durch die Coro­na-Pan­de­mie sei der Aus­bau des Mobil­funk­net­zes deut­lich vorangeschritten.

Funk­lö­cher beseitigen

Damit die Ent­wick­lung wei­ter beschleu­nigt wer­de, brin­ge das Hes­si­sche Digi­tal­mi­nis­te­ri­um ein neu­es För­der­pro­gramm auf den Weg. Die Abge­ord­ne­te for­der­te die Kom­mu­nen im Rhein­gau-Tau­nus auf, eine För­de­rung zu bean­tra­gen, um Funk­lö­cher zu schlie­ßen. Es ste­hen ins­ge­samt 50 Mil­lio­nen Euro bereit. „So kön­nen in Hes­sen rund 300 wei­te­re, neue Mobil­funk­stand­or­te ent­ste­hen und die wei­ßen Fle­cken suk­zes­si­ve mini­miert wer­den. Ins­be­son­de­re der länd­li­che Raum pro­fi­tiert von dem neu­en Pro­gramm.“ Infor­ma­tio­nen und Antrags­un­ter­la­gen sind unter www.mobilfunk-hessen.de ver­füg­bar. Die dort hin­ter­leg­te Kar­te wei­se die wei­ßen Fle­cken im Rhein­gau-Tau­nus aus, deren Besei­ti­gung poten­zi­ell för­der­fä­hig sei. 

Petra Mül­ler-Klep­per unter­strich die Bedeu­tung einer leis­tungs­fä­hi­gen, mobi­len Infra­struk­tur für den Rhein­gau-Tau­nus. „Mobi­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und Daten­nut­zung soll über­all mög­lich sein. Hier darf es kei­ne Bevor­zu­gung der Groß­städ­te und Bal­lungs­ge­bie­te geben. Eine länd­li­che Regi­on wie der Rhein­gau-Tau­nus darf nicht abge­hängt wer­den. Ziel muss eine flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung sein. Die ver­gan­ge­nen Mona­te haben dras­tisch gezeigt, wie wich­tig eine leis­tungs­fä­hi­ge digi­ta­le Infra­struk­tur für unser Land ist.“

Lücken­lo­se und schnel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on sei nicht nur der Wunsch vie­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, son­dern auch ein ent­schei­den­der Fak­tor für eine erfolg­rei­che Wirt­schaft. Eine zuver­läs­si­ge Infra­struk­tur sei eine unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung und zen­tra­ler Stand­ort­fak­tor für Wachs­tum und Wettbewerbsfähigkeit.

Mobil­funk­pakt wirkt

Der Hes­si­sche Mobil­funk­pakt wur­de 2018 unter­zeich­net. „Die Bilanz kann sich sehen las­sen. Seit­dem wur­den bereits 4.000 Aus- und Neu­bau­ten erfolg­reich abge­schlos­sen. An 276 Stand­or­ten ent­stan­den neue Mobil­funk­stand­or­te, 3.753 wur­den moder­ni­siert und erwei­tert. Im Durch­schnitt wer­den jeden Tag in Hes­sen mehr als fünf Mobil­funk­stand­or­te neu errich­tet oder erwei­tert“, so Petra Mül­ler-Klep­per. In Hes­sen lie­ge die LTE-Ver­sor­gung der Haus­hal­te inzwi­schen bei 99,8 Pro­zent. „Damit ste­hen wir im bun­des­wei­ten Ver­gleich sehr gut da.“

An der Umset­zung des Mobil­funk­pakts wer­de wei­ter mit Hoch­druck gear­bei­tet. Durch die erfolg­rei­che Anpas­sung der Hes­si­schen Bau­ord­nung im Mai 2020 habe man Hemm­nis­se abge­baut und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ent­bü­ro­kra­ti­siert. Alle bun­des- und lan­des­recht­li­chen Vor­schrif­ten wür­den unter dem Gesichts­punkt betrach­tet, wie eine zügi­ge­re Geneh­mi­gung ermög­licht wer­den könne.

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